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Straßenzustand nach dem Schnee

„Haben noch Glück gehabt“

Greven

Bisher halten sich die Schäden an den Grevener Straßen noch in Grenzen, meinen die TBG.

Peter Beckmann

Seitenstraße mit zugewehten Pkw Foto: Günter Benning

Eigentlich logisch: Im Normalfall hat ein harter Winter starke Auswirkungen auf das Straßennetz. Löcher und Risse im Asphalt sind im Normalfall erwartbar. Aber: In diesem Jahr könnte es – trotz der extremen Fröste – anders sein. Warum? Das weiß André Kintrup, Geschäftsbereichsleiter Verkehr und Grün bei den Technischen Betrieben (TBG).

„Wir hatten in diesem Winter das Glück, dass es kalt war und der Schnee liegen blieb. Und jetzt taut es und auch nachts bleiben die Temperaturen über Null.“ Denn nicht die tiefen Temperaturen seien das Problem. „Den größten Schaden richten immer wechselnde Temperaturen am Tag und in der Nacht an.“

Sprich: Tagsüber regnet oder taut es, die Feuchtigkeit dringt in kleine Risse und Löcher ein, nachts gefriert die Feuchtigkeit, Risse und Löcher dehnen sich und platzen weg. „Das ist uns bislang erspart geblieben“, sagte Kintrup.

Trotz allem: Für eine Bilanz sei es noch zu früh. „Da müssen wir erst warten, bis der Schnee abgetaut ist und alle Straßen frei sind.“

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