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Drei Stolpersteine

Im Gedenken an Walter Weyl und Margot Krause

Greven

Am Donnerstag wurden in Greven zwei weitere so genannte Stolpersteine verlegt. Eine Schülergruppe der Anne-Frank-Realschule hatte die Initiative ergriffen.

Auch Bürgermeister Dietrich Aden nahm an der Verlegung der Stolpersteine teil. Foto: Stadt Greven

Am Donnerstag wurden in Greven zwei weitere so genannte Stolpersteine verlegt. Eine Schülergruppe der Anne-Frank-Realschule hatte die Initiative ergriffen.

Stolpersteine gibt es mittlerweile in vielen europäischen Ländern. Es sind kleine Pflastersteine, die auf der Oberseite mit einer gravierten Messingplatte versehen sind. Jeder Stein trägt den Namen eines örtlichen Opfers des Nationalsozialismus. Ein Stolperstein wird nach Möglichkeit dort verlegt, wo die Person, deren Name auf dem Stein steht, tatsächlich einmal gelebt hat.

Einen Stolperstein bekam der jüdische Kaufmann Walter Weyl. Zwei weitere Steine sollen an die Schülerin Margot Krause und an ihre Mutter Anna erinnern, die zur Gruppe der Sinti und Roma gehörten und deshalb von den Nazis verfolgt wurden. Walter Weyl und auch das Mädchen Margot Krause starben in Konzentrationslagern.

Die ersten beiden Stolpersteine in Greven wurden Anfang November 2017 auf dem Marktplatz gelegt. Sie erinnern an zwei polnische Zwangsarbeiter, die in den Bockholter Bergen erhängt wurden.

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