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Anklage wegen Totschlags

Afghane gibt die Tat vor Gericht zu: „In einer Minute war er tot“

Greven/Münster

Der Tod eines Menschen in einer Unterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose hat im Juli Greven erschüttert. Der Angeklagte ließ am Freitag am Landgericht von einem Dolmetscher aus der Sprache Dari übersetzen: „Das ging ganz schnell. In einer Minute war er tot.“

Von Klaus Möllers

Im Juli starb in der Unterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose ein Mensch, ein weiteres Opfer erlitt schwere Verletzungen. Seit Freitag muss sich ein Angeklagter vor dem Landgericht verantworten. Foto: Peter Sauer

Aus einem Streit heraus, vermutlich unter Drogeneinfluss, soll ein aus Afghanistan stammender Mann im Juli einen Mitbewohner der Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft an der Wentruper Mark getötet haben. Am Landgericht Münster wird seit Freitag wegen Totschlags gegen den 25-Jährigen verhandelt. Er gab die Tat beim Prozessauftakt zu.

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