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Citymanagement

Informativer Auftakt zur Innenstadtentwicklung

Der Auftakt ist gemacht, die ersten Informationen ausgetauscht und einige Impulse gesammelt. Das Ziel soll es sein die Innenstadt aufzuwerten.

In seinem einführenden Kurzvortrag informierte Jonas Reimann von Stadt+Handel über aktuelle Herausforderungen, Trends und Perspektiven der Innenstadtentwicklung. Foto: Stadt Greven

Greven. Etwa 40 Grevener sind am Montagabend auf Einladung der Stadt Greven und des Büros Stadt+Handel zum informativen Auftakt für neue Impulse in der Grevener Innenstadt in die Kulturschmiede gekommen.

Besonders erfreulich für die Einladenden: Unter den Teilnehmern waren auch viele wichtige Innenstadtakteure aus Vereinen, Handel, Kultur und Gastronomie, die sich sehr aktiv an dem erwünschten Austausch beteiligten.

In seinem einführenden Kurzvortrag informierte Jonas Reimann von Stadt+Handel über aktuelle Herausforderungen, Trends und Perspektiven der Innenstadtentwicklung. Reimann ging auch auf erste Erkenntnisse einer eigenen Erhebung zur Situation der Grevener Innenstadt ein.

Wenig überraschend: Eine riesige Herausforderung für den stationären Handel im Stadtkern – nicht nur in Greven – sind die starke Konkurrenz durch den Onlinehandel und die immer älter werdende Gesellschaft sowie der stattfindende Wertewandel in der Gesellschaft. „Mehr Digitalisierung wagen“ wäre eine der angedeuteten Lösungsmöglichkeiten für den Grevener Innenstadthandel, der mit mehr eigenen Online-Angeboten und einer größeren digitalen Sichtbarkeit punkten könnte.

Stärke Niederort

„Die Aufenthaltsqualität der Innenstadt stärken“ ist eine andere Möglichkeit, um mehr Menschen und Laufkundschaft ins Stadtzentrum zu bringen. Hier habe Greven, so Reimann, durchaus einiges zu bieten. Der Niederort sei mit seinem Angebotsmix von Gastronomie, ansprechend gestalteten Aufenthalts-/Spielflächen und Geschäften ein gut frequentierter Anziehungspunkt in der Innenstadt. Positiv sei auch, dass in Greven relativ viele kleine und größere inhabergeführte Geschäfte durchaus für ein gut gemischtes und profiliertes Angebot sorgen. Es müsse aber gelingen, auf Dauer mehr Menschen in die Innenstadt zu locken. Dazu soll nun eine Zielperspektive entwickelt werden.

Online-Befragung läuft

Wie ist der Status-quo der Grevener Innenstadt und wie soll sich die Innenstadt auch im regionalen Vergleich zukünftig positionieren? In einem nächsten Schritt sind dann Ideen gefragt: Mit welchen Projektideen und auch kurzfristigen Interventionen im öffentlichen Raum kann die Zielperspektive umgesetzt werden und welches Netzwerk von Akteuren wird hierzu benötigt?

In den vergangenen Wochen waren dazu bereits Bürger über eine Online-Befragung beteiligt worden. Über 800 Personen haben bei dieser Befragung mitgemacht. Ihre Meinungen und Ideen sollen in den Prozess zur Innenstadtentwicklung einfließen. Und es wird im Laufe dieses Prozesses auch immer wieder wechselnde Formate der Bürgerbeteiligung geben.

Eine weitere Dialogveranstaltung soll noch im Winter diesen Jahres angeboten werden.

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