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Claus Overfeld setzt sich weiter für Flutopfer ein

Jetzt fehlt ein Anhänger

Greven

Claus Overfeld sammelt seit Wochen für die Fluthelfer. Jetzt braucht er Geld für einen Hänger.

-bn-

In dem Anhänger, den Claus Overfeld (kleines Foto) bisher benutzen konnte, ist reichlich Platz, hier etwa für ein Pflegebett. Foto: Overfeldt

Am Montag hat Claus Overfeld ein Pflegebett für ein schwerbehindertes Mädchen ins Ahrtal gefahren. Der Grevener hat seit Beginn der Flutkatastrophe in Eigenregie direkte Hilfen für die Bevölkerung in der besonders betroffenen Region organisiert. Doch jetzt fehlt ihm ein Transportmittel.

Bisher profitierte er auch beim Transport von Unterstützern, die ihm Fahrzeuge oder Anhänger zur Verfügung stellen. So konnte er etwa Sprinter und Anhänger der Schreinerei Klaus Hassels benutzen. „Aber jetzt will man dort den Anhänger verkaufen“, sagt Overfeld.

1000 Euro stehen im Raum. „Ich würde den Anhänger gern kaufen“, sagt Overfeld, „da ich über die ganzen Wochen diese Fluthilfeaktion aus eigener Tasche finanziert habe, fehlt mir jetzt das Geld dafür.“

Ein bisschen hat sich Overfeld an den Hänger gewöhnt. 14 Wochen stellte ihn die Schreinerei zur Verfügung. Overfeld: „Ich möchte gerne weitermachen, was ohne Anhänger so gut wie überhaupt nicht möglich ist.“ Wer den Grevener unterstützen will, kann sich bei ihm per Email melden (grevenhilft­@gmail.com). Auch bei Facebook gibt es eine Gruppe „Greven hilft“ mit mehr Informationen.

Bisher hat Overfeld vor allem Herde und Kühlschränke, Waschmaschinen oder Pflegebetten ins Ahrtal geliefert. Die Spenden stammen von zahlreichen Helfern aus der Region. Teilweise hat er Pflegebetten sogar aus den Niederlanden angeboten bekommen. Die Spenden werden vor Ort in der Regel direkt an die Hilfebedürftigen ausgegeben.

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