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Zirkus-Projekt der Marien-Grundschule

Kinder außer Rand und Band

Greven

Kleine Artisten in der Mariengrundschule. Am Freitag zeigten sie im Zirkuszelt, was sie – trotz vieler Krankmeldungen bei den Lehrern – gelernt hatten.

Kleine Artisten unterm Zirkuszelt: Die Kinder der Mariengrundschule konnten sich gestern nach einer Woche Training präsentieren. Foto: Günter Benning

Die Marien-Grundschule hat sich in diesem Jahr an das Zirkus-Projekt gewagt, das alle vier Jahre stattfindet. Doch die Corona-Pandemie machte ihnen die Entscheidung nicht leicht. Hinzu kamen die vielen Krankmeldungen von Lehrern und Eltern, die eigentlich als Teamer eingesetzt waren, aber krank zu Hause blieben.

Zum Glück kann die Marien-Grundschule immer auf die Sporthelfer der Nelson Mandela Gesamtschule zurückgreifen. Eine kurze Anfrage, schon standen der Grundschule 16 SporthelferInnen zur Verfügung.

Jetzt – nach fast einer Woche Training – hat niemand, die Entscheidung, den Zirkus stattfinden zu lassen, bereut. Im Gegenteil. „Nach Homeschooling und Vereinsamung bei einigen Kindern, ist das Projekt umso wichtiger“, betonte Marita Lödde Wilken in einem Gespräch mit ihren Kolleginnen.

Und das Ergebnis gab ihr Recht: strahlende Gesichter im Schulgebäude, im Außenbereich, aber vor allem im Zirkuszelt. Das soziale Lernen geschehe von ganz alleine und stärke die Gemeinschaft. Die Aufregung bei den kleinen und großen Artisten steigt, so die Organisatoren. Am Freitagmorgen fanden die Generalproben statt. Heute finden für alle Interessierten noch zwei Vorführungen statt. „Wir wünschen allen Kindern viel Erfolg und vor allem viel Freude. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Zirkusteam Benny, Mirko und Mylo, die allen Teamern zur Seite standen und großartige Arbeit geleistet haben“, so die Organisatoren abschließend.

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