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Britta Maihs-Ulitzka ist neue Vorständin bei der Lebenshilfe

Lebenshilfe wächst weiter

Greven

Britta Maihs-Ulitzka ist seit Oktober neu bei der Lebenshilfe des Kreises Steinfurt und jetzt gemeinsam mit Nora Linden als Vorständin des Vereins tätig.

Lebenshilfe-Versammlung im Ballenlager. Foto: Lebenshilfe

Klaus Gellenbeck, Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe im Kreis Steinfurt, stellte bei der jährlichen Mitgliederversammlung im Ballenlager zu Beginn eine neue Kollegin im Vereinsvorstand vor. Britta Maihs-Ulitzka ist seit Oktober dabei und ist gemeinsam mit Nora Linden als Vorständin des Vereins tätig.

Sie ist die Nachfolgerin von Marita Dirks-Kortemeyer, die nach ihrem Wechsel in den Ruhestand, die Mitgliederversammlung in diesem Jahr aus dem Publikum verfolgte.

Nora Linden begrüßt Britta Maihs-Ulitzka Foto: Lebenshilfe

Britta Maihs-Ulitzka ist im Kreis Steinfurt kein unbekanntes Gesicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis zu ihrem Wechsel zur Lebenshilfe war die Sozialpädagogin beim DRK Tecklenburger Land als Leitung des Familienunterstützenden Dienstes tätig.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. In den ersten Wochen konnte ich schon viele Menschen und Abläufe kennenlernen und überall erste Einblicke bekommen“, erzählt sie auf der Versammlung. „Ich freue mich darauf, Ansprechpartnerin für die Nutzer, die Angehörigen und die freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein.“

Klaus Gellenbeck erklärte, dass die Lebenshilfe in allen Bereichen weiter wachse. Vor allem das Ambulant Unterstützte Wohnen hat sich vergrößert – an der Nordwalder Straße in Greven sind inzwischen zwölf Mieterinnen und Mieter mit Behinderung eingezogen, die durch das Ambulant Unterstütztes Wohnen begleitet werden.

Ebenfalls das Projekt „Lebenshelfer“, welches in Kooperation mit dem Grevener Gymnasium Augustinianum gestartet wurde, soll sich vergrößern und auf andere Schulen ausgeweitet werden. Ziel ist es, junge Menschen für die gemeinnützige Arbeit zu begeistern und Berührungsängste abzubauen.

Auch der Lebenshilfe Rat stellte seine Arbeit des vergangenen Jahres vor. „Wir konnten wegen Corona leider nicht so viele Aktionen machen wie sonst,“ erklärte Anna Pletzer, Vorsitzende es Lebenshilfe Rats, „deswegen haben wir eine Schulung gemacht: Fit für die Bühne. Wir haben gelernt, wie man selbstsicherer auftritt und gut seine Meinung sagen kann.“

Darüber hinaus hat sich der Lebenshilfe-Rat für Barrierefreiheit eingesetzt und die Stadt Greven darauf hingewiesen, dass die Pflasterung auf dem GBS Gelände für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderungen ungeeignet ist. In Aktion treten wird der Lebenshilfe-Rat wieder beim Weihnachtsmarkt am Ballenlager.

Nora Linden erklärte, dass glücklicherweise auch in 2020 wieder Spendengelder eingenommen werden konnten, die viele Angebote erst ermöglichen.

Inge Hille wurde zur Kassenprüferin gewählt. Birgit Stuhrmann und Renate Kühlert wurden als Mitglieder im Aufsichtsrat bestätigt. Ansgar Heilker verabschiedete sich aus persönlichen Gründen aus der Aufsichtsratstätigkeit.

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