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Dr. Ruja Ignatova weltweit gesucht

Milliardenschaden durch Krypto-Queen

Greven/Bielefeld

Sie hatte unter anderem Helfer in Greven. Die Krypto-Queen Ruja Ignatova soll durch falsche BitCoin Hunderte von Millionen Euro für sich ergaunert haben. Der Schaden liegt im Milliardenbereich. Jetzt droht ein Prozess gegen Helfer zu platzen. Wegen einer Erkrankung.

Von Christian Althoff

Der Firmensitz von „OneCoin“ in Sofia: Wie oft sich Ruja Ignatova hier aufhielt, ist unklar. Sie verfügte über ein großes Appartement in London und eine Motoryacht. Foto: imago/Zoonar.com/Cylonphoto www.flickr.com/photos/134729469@N04/20568654991

Am 25. Oktober 2017 landete die damals 37 Jahre alte Deutsche Dr. Ruja Ignatova mit einer Ryanair-Maschine in Athen. „Danach verliert sich ihre Spur. Wir wissen nicht einmal, ob sie noch lebt“, sagt Erik Keller von der Bielefelder Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität. Keller heißt in Wirklichkeit anders, möchte aber zum Schutz seiner Familie seinen Namen nicht veröffentlicht sehen. Denn die Frau, nach der er seit Jahren sucht, soll über ein Vermögen von hunderten Millionen Euro verfügen, und sie gilt nicht als besonders emphatisch. Der „Schwarzwälder Bote“ zitiert aus der Schramberger Abiturzeitung ihre Selbstbeschreibung mit folgenden Worten: „Vielleicht machte es mir Freude, einige Mitschüler zu tyrannisieren.“

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