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Naturerlebnisraum ohne Gegenliebe

Naturschutzbeirat des Kreises Steinfurt über Grevens Beach

Greven

Der Beach und die Strandbar waren am Mittwoch erneut Thema im Naturschutzbeirat des Kreises Steinfurt. Auch der modifizierte Planungsentwurf stößt auf Ablehnung.

Von Michael Hagel

Gegenüber dem Beach-Gelände laufen gerade die Renaturierungsarbeiten für die Beach auf Hochtouren. Bereits ein Viertel der vorgesehenen Flächen sind abgegraben. Foto: Günter Benning

Der Beach und die Strandbar waren am Mittwoch erneut Thema im Naturschutzbeirat des Kreises Steinfurt. Das mehrheitlich von Umweltschützern besetzte Gremium hat sich dabei auch gegenüber dem modifizierten Planungsentwurf des Büros Lange – die mittlerweile sechste Änderung – ablehnend geäußert. Kritisiert wurde vor allem die Unterteilung der Fläche in „Sonderbereiche“, in denen verschiedene Regeln gelten sollen.

Auch der Vorschlag, Teile des Areals als „Naturerfahrungsraum“ auszuweisen, stieß auf wenig Gegenliebe. Ein solcher Raum sei, so die NABU-Argumentation im Ausschuss, nicht mit den Zielen eines Naturschutzgebietes vereinbar.

Veranstaltungen auf der Wiesenfläche werden von den Naturschutzverbänden weiterhin abgelehnt, es gebe dafür auch keine juristische Grundlage.

Dem Argument, dass es bei der Entscheidung über die Zukunft des Ems-Beachs auch um eine Abwägung unterschiedlicher Interessen gehe, wurde entgegnet, dass es eine solche Abwägung bereits im Vorfeld der Entscheidung, die Emsauen zum Naturschutzgebiet zu machen, gegeben habe.

Klar ist für den Beirat weiterhin, dass die Strandbar dort weg müsse. Die Naturschutzverbände halten sich deshalb weiterhin offen, ob sie juristisch dagegen vorgehen werden. Die Fronten, sie bleiben einstweilen verhärtet.

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