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Bundestagswahlen in Greven

Nur zwei Mal war die SPD oben auf

Greven

Am Sonntag ist Wahltag. Eigentlich, aber nicht für alle. Denn von den 28 282 Wahlberechtigten in Greven haben ganz viele bereits ihr Kreuzchen gemacht. Ziemlich genau 9800 Grevener haben Briefwahlunterlagen angefordert.

-pbe-

Viele Grevener haben bereits per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Foto: dpa (Symbolbild)

Am Sonntag ist Wahltag. Eigentlich, aber nicht für alle. Denn von den 28 282 Wahlberechtigten in Greven haben ganz viele bereits ihr Kreuzchen gemacht. Ziemlich genau 9800 Grevener haben Briefwahlunterlagen angefordert. Aber nicht deren alle davon, so die Erfahrung, werden auch ihre Stimme abgeben.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Auswahl so groß ist. 27 Parteien haben es in NRW auf den Stimmzettel geschafft. Sie buhlen um die Zweitstimmen, die letztendlich über die Zahl der gewählten Vertreter der jeweiligen Parteien entscheidet. Nun, die ein oder andere „Partei“ wird wohl in Greven komplett leer ausgehen.

Denn auch in Greven werden wohl nur CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AFD eine Chance haben, die Fünf-Prozent-Grenze zu überschreiten. Diese Grenze war in Greven aber auch jahrelang für die Linke und für die AFD, die es ja noch nicht so lange gibt, unüberwindbar. So fielen beide in Greven bei der Veröffentlichung der Zahlen in dieser Zeit unter „Sonstige“

„And the Winner is“: Da musste der Ausrufer immer die CDU bekannt geben. Fast immer, denn bei der Bundestagswahlen 1998 und 2002 schaffte es die SPD sogar in Greven, die Christlichen zu übertreffen. Kein Wunder, damals löste der Gerd den Helmut ab, damals war SPD-Hochzeit.

Die beiden „Kleinen“, also FDP und Grüne, bengelten sich bei den Bundestagswahlen in Greven immer um den Platz drei. Im Jahr 2017 hatte die FDP in Greven das beste Ergebnis bei einer Bundestagswahl, bei den Grünen war das das Jahr 1994.

Auffällig: In Greven bekamen die „Sonstigen“ im Laufe der Jahre immer mehr Stimmen. Das ging von 1,1 Prozent im Jahr 1987 bis 9,5 Prozent im Jahr 2013. Danach schafften es Linke und AFD auch in Greven, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

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