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Beat Club Festival bietet sieben Live-Acts

Rockspektakel im Zirkuszelt

Greven

Spannend gestaltet sich die Premiere des Beatclub-Festival-Circus, bei dem schon der Veranstaltungsort etwas ganz Besonderes ist: Sieben Bands und Ensembles werden an den drei Festival-Tagen die Atmosphäre des 1000 Quadratmeter großen Sparkassen-Kulturzelts am Grevener Emsbeach mit ihren Sounds fluten.

Mit Blood, Sweat & Tears Foto: Beat-Club

Von Freitag, 8. Oktober, bis Sonntag, 10. Oktober, haben Vereinschef Albert Sahle und sein Team illustre Gäste eingeladen. Headliner des Festival Circus ist die legendäre US-amerikanische Jazzrock-Formation Blood Sweat & Tears.

Los geht’s am Freitag, 8. Oktober ab 20 Uhr mit der Hausband des Beat Clubs, den Beat Club Allstars, und unverfälschtem Rock der 60er und 70er Jahre. Mit erdigen Grooves, druckvollem Bass und bissigen Gitarren-Riffs sorgt die siebenköpfige Gruppe für den notwendigen Sound, der in Beine und Blut geht.

Sweety Glitter

Gleich im Anschluss ist dann Rock’n‘Roll in Reinkultur angesagt, wenn Sweety Glitter & The Sweethearts ihre mitreißende Show zelebrieren.

Wo immer die Band um Sänger Volker Petersen (alias Sweety Glitter) auftritt, sind ausgelassene Partystimmung und Feiern garantiert. Die fünf extravaganten Glam-Rock ’n‘ Roller hüllen ihre Musik in Glitzer und Glamour wie es in den 70er-Jahren Bands und Interpreten wie David Bowie und seine Spiders from Mars, T.Rex, The Sweet und Slade taten und bieten ein unvergleichliches Programm.

Mr. Big Fat Mad Moose & The Soulfamily

Am Samstag steht das Festival ab 20 Uhr ganz im Zeichen von souligen Grooves und Energie geladenem Jazzrock. Mr. Big Fat Mad Moose & The Soulfamily ist eine der dienstältesten Soulbands Deutschland, die trotz ihrer langjährigen Bühnenpräsenz nichts an Frische und Strahlkraft verloren hat.

Basierend auf Klassikern von Otis Redding, James Brown, Aretha Franklin oder den Blues Brothers entwickelte die Band ihren eigenen unverkennbaren Stil. Lange bevor die Commitments das Soul-Revival einleiteten, missionierten die vierzehn Musiker der Soulfamily bereits in ganz Deutschland aber auch im Ausland das Publikum mit schwarzem Soul vom Feinsten.

Blood, Sweat & Tears

Ab 21.30 Uhr kann sich das Publikum auf einen besonderen Ohrenschmaus freuen: Mit Blood, Sweat & Tears (BS & T) geben sich die Könige des Jazzrocks und Mitbegründer der Fusion-Musik in Greven die Ehre. Neben Bands wie Chicago und Tower of Power gehören BS & T zur absoluten Weltspitze im bläserorientierten Jazzrock. Der von druckvollen, messerscharfen und unglaublich präzise gespielten Bläsersätzen geprägte typische Sound begeistert das Publikum auf der ganzen Welt, wenn mit „Spinning Wheel“, „And When I Die“, und „You`ve Made Me So Very Happy“ die unsterblichen Hits der genialen Jazzrock-Pioniere erklingen.

„Beatlemania“

Am Sonntag geht es „unplugged“ bei einer musikalischen Soiree um 18 Uhr los. E-Gitarren, Keyboards und Drumsets sind dann außen vor. Angesagt sind stattdessen reine Akustik und leise Töne. Die Songs und Hits aus der kreativen Hochphase der Beat- und Rockmusik werden von allen Formationen in anderer Form als gewohnt dargeboten, was das Musikangebot an letzten Festival-Tag noch einmal besonders interessant macht.

Zum Auftakt des Unplugged-Events ist mit Stefanie Hempel, der Erfinderin der musikalischen Beatles-Tour in Hamburg, veritable „Beatlemania“ angesagt.

Stefanie Hempel

Musizierend mit einer Ukulele führt die sympathische Sängerin und Gitarristin seit vielen Jahren Fans, Touristen und Journalisten aus der ganzen Welt durch das berühmte Rotlichtviertel St. Pauli und widmet sich dabei vor allem der Zeit, als die Beatles noch die Bühnen verschiedener Hamburger Musikclubs unsicher machten. Stefanie Hempel präsentiert zusammen mit ihren kongenialen Mitmusikern eine einzigartige Mixtur aus spannenden Anekdoten aus den frühen Jahren der „Fab Four“ und ihren fantastischen Welthits.

Anschließend haben dann Thomas Wacker und Thorsten Gary ihren großen Auftritt. Unter dem Namen „Graceland Duo“ schwelgen die beiden exquisiten Musiker mit viel Feingefühl, Respekt für die Originale und virtuosem Gitarrenspiel in Erinnerungen an die unvergessenen Songs ihrer Lieblingsinterpreten „Simon & Garfunkel“. Welthits wie „Bridge Over Troubled Water“ und „El Condor Pasa“, die an die Seele gehen, entführen das Publikum.

Als besonderes Highlight haben sich Thomas Wacker und Thorsten Gary ein klassisches Streichquartett dazu geholt, durch das die Songs wie in einer anderen Sphäre klingen. Durch Violinen und Cello erhalten die Kompositionen von „Simon & Garfunkel“ einen orchestralen Klang und wirken so noch um einiges eindrucksvoller.

Zum Abschluss der Soiree wird die Police- und Sting-Tribute-Formation „Reggatta de Blanc“ für Furore sorgen. Die Band verzichtet für den Festival Circus auf verstärkte E-Gitarren und lautstarken Drumsound. Neben The Police-Krachern wie „Roxanne“, „Message In A Bottle“ und „Walking On The Moon“ werden Hits aus der inzwischen fast 35-jährigen Solokarriere von Sting wie „Englishman in New York“, „Seven Days“ und „If I Ever Loose My Faith In You“ das Zelt zum Kochen bringen.

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