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Backstage im Festival Circus

Sänger Paluso: „In der Natur liegen meine Wurzeln“

Greven

Vor dem Konzert ging es für Sänger Paluso mit dem Rad in die Rieselfelder. Warum? Er war früher mal Ranger.

-ukc-

Fans im Zirkusrund. Foto: Ulrich Coppel

Keith Paluso durchlebte in den vergangenen Jahren einige beeindruckende biographische Wendungen. Bis 2018 führte der US-Amerikaner ein beschauliches Leben in seinem Beruf als Ranger. Dann wurde der bis dato Hobbysänger ein Kandidat der US-TV Castingshow „The Voice“, und erreichte das Semifinale. „The Voice“ gilt weltweit als Mustter aller Castingshows dieses Formats.

Sänger Keith Paluso ist ein Naturbursche. Foto: Ulrich Coppel

Nicht gut damit: Anschließend daran erhielt Paluso einen Anruf von Blood, Sweat and Tears Bandmanager Larry Dorr: „Hast Du vielleicht Lust bei uns als Sänger und Frontman einzusteigen?“

Trompeter Brad Mason, ist seit 2015 Bandmitglieder, und seit 2016 der musikalische Direktor von Blood, Sweat and Tears. Kurz vor Konzertbeginn hatte unser Mitarbeiter im Backstagezelt des „Beat Club Festival Circus“ Gelegenheit mit diesen dreien, sowie dem Geschäftsführer des „Beat Club“ Ralf Wietkamp zusprechen.

„Ich liebe die Natur“

Was unternimmt Shootingstar Paluso in den knappen Stunden Freizeit vor dem Konzert in Greven? „Ich habe mir ein Fahrrad geliehen, und bin von unserem Hotel in Münster in die Rieselfelder gefahren. Ich liebe die Natur, habe dort die vielen Vögel beobachtet, und eingeordnet. Bis vor gar nicht allzulanger Zeit lebte ich ziemlich abgeschieden als Ranger in einem Nationalpark in den USA. In der Natur liegen meine Wurzeln.“

Seit 2016 stammen die Blood, Sweat and Tears Arrangements bekannter Hits, wie zum Beispiel Wayne Shorters „Footprints“, aus der Feder von Brad Mason. „Ich freue mich sehr auf unser Konzert. Vor einem Publikum in Deutschland spielen zu dürfen ist für mich immer etwas ganz besonderes. Die Menschen lieben unsere Musik, und sind sehr offen.“

Larry Dorr ist seit mehr als 40 Jahren Bandmanager von Blood, Sweat and Tears, und damit maßgeblich am kontinuierlichen Erfolg mitbeteiligt: „Ganze Generationen von prägenden Persönlichkeiten der amerikanischen Jazz- und Rockszene erlebten zentrale Karrierestationen als Bandmitglieder von Blood, Sweat and Tears, die wiederum ihr eigenes musikalisches Konzept hat. Das macht die Band einzigartig.“

Ralf Wietkamp vom Beat Club freut sich über die besondere Ehre, die Blood, Sweat and Tears dem Beatclub und Greven erweist. „Nicht nur, dass die Band die Strapazen der langen Reisewege über den Atlantik nach Greven für ihr einziges Europakonzert der aktuellen Tournee auf sich genommen hat, sondern dafür hat sie sogar auch noch einen fest vereinbarten Konzertterminen in Las Vegas abgesagt.“

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