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Insgesamt fünf Fahrzeuge betroffen

Neun Verletzte bei schwerem Autobahnunfall auf A1

Greven/Ladbergen

Tragische Verkettung: Offenbar wegen eines Unfalls auf der A1 kam es am Sonntag zu einem weiteren Unglück, bei dem zahlreiche Menschen verletzt wurden. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr.

Insgesamt fünf Fahrzeuge waren bei zwei Unfällen auf der A1 beteiligt. Foto: Feuerwehr Greven

Schwerer Unfall am Sonntag auf der A1: Insgesamt wurden nach Angaben der Grevener Feuerwehr neun Menschen verletzt, einige davon schwer.

Die Feuerwehr Greven wurde um 15.05 Uhr zu dem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 1 (Fahrtrichtung Bremen), zwischen Auffahrt FMO und Ladbergen, gerufen.

Auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Dortmund war es laut Pressemitteilung bereits im Vorfeld zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Autos in Brand geraten waren.

Die Feuerwehr Lengerich war bereits vor Ort und hatte den Brand unter Kontrolle, als aus unbekannten Gründen in Fahrtrichtung Bremen drei weitere Fahrzeuge kollidierten.

Insgesamt wurden bei beiden Unfällen neun Personen teilweise schwer verletzt. Durch die Wucht der Kollision wurde ein Mann aus seinem Fahrzeug geschleudert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie die Polizei Münster berichtet. Der Mann wurde noch vor Ort reanimiert und anschließend in eine Klinik transportiert.

Massenanfall von Verletzten

Aufgrund der hohen Anzahl von verletzten Personen wurde ebenfalls durch die Leitstelle des Kreises ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ ausgerufen und zahlreiche Rettungsmittel, inklusive Rettungshubschrauber, entsandt.

Die Feuerwehren aus Lengerich und Greven unterstützten, neben den Brandbekämpfungs- und technische Hilfeleistungsmaßnahmen, die rettungsdienstliche Erstversorgung.

Die verletzten Personen wurden mit mehreren Rettungsfahrzeugen in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert. Während der Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Bundesautobahn 1 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Es wurde eine Umleitung über Greven eingerichtet.

Die Feuerwehr Greven war mit neun Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst war gegen 16.30 Uhr beendet.

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