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Wieder eine Nacht der Majestäten

So feiern Kaiser und Könige

Greven

Einmal im Jahr hat Greven ein Treffen des illustren Hochadels. Beziehungsweise der Schützenkönige und Kaiser. Sie feierten ausgiebig.

Von Regina Sommer

Grevener Majestäten im Ballenlager. Foto: Regina Sommer

Die „Grevener Nacht der Majestäten“ wurde auch in diesem Jahr traditionell am Sonntagabend im Ballenlager gefeiert. Die Majestäten aller Schützenvereine verabschiedeten sich aus einer erfolgreichen Schützenfestsaison.

„Erheben Sie sich – Ihre Majestät betritt den Saal!“ Majestäten sind Hoheiten. Ihnen gebührt Respekt und Anerkennung. Entsprechend würdevoll betraten die Grevener Schützenkönigspaare der laufenden Saison am Sonntagabend im Ballenlager den Festsaal.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben als Würdenträgerin der Stadt Greven begrüßte die Majestäten: „Es gab die geheime Hoffnung, heute wieder ungezwungen miteinander feiern zu können. Danke für Ihren Optimismus und Ihr Durchhaltevermögen.“

Endlich wieder aktives Vereinsleben ohne Wenn und Aber. Beschwingt von festlicher Stimmung, fieberten die rund 250 Gäste einer majestätischen Feier entgegen.

„Die Rückkehr zur Normalität genießen wir sehr. Gemeinschaftlich mit dem Zusammenhalt des Vereins haben wir die Coronazeit überstanden. Vor dem Hintergrund des guten Zusammenhalts blicken wir zuversichtlich in die Zukunft“, betonte Raimund Kramer, Vorsitzender der Vereinigten Schützengesellschaften Greven.

Nach dem festlichen Einzug der Königspaare und dem Ehrentanz des Stadtkaiserpaares Nicole und Andreas Baarke, hieß es: „Tanzfläche frei.“

Da gab es kein Halten mehr. Nun durften auch das Gefolge der Majestäten und weitere Gäste in bester Feierlaune loslegen.

Moderator Richard Ebbigmann: „Der Verdienstorden 2022 gebührt Holger Schmidt. Mit großem Engagement hat er zugunsten unserer Tradition gewirkt. Im Namen aller achtzehn Schützenvereine, -bruderschaften und Gesellschaften in Greven und Umgebung mit ihren rund 4000 Schützinnen und Schützen möchte ich ihm diese hohe Anerkennung verleihen.“

Die Feier ging bis spät in die Nacht – für einige war es die „Nacht der Nächte“. Man wünschte sich, die Zeit bliebe stehen. So wurden die Grevener Kaiser und Könige standesgemäß aus ihrem Amt entlassen.

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