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Tribal Fusion-Gruppe der Tanzbühne Greven

Training für die nächsten Auftritte

Greven

Am Samstagmittag stand in der Tanzbühne Greven ein Training der Tribal Fusion-Tänzerinnen auf dem Programm. Die Vorfreude auf die nächsten Auftritte beim Grevener Straßenkunst-Festival am 15. Mai und auf die „ansteckende“ Show „Tanzvirus“ am 11. Juni im Kulturzentrum Ballenlager ist groß.

Von Brigitte Striehn

Foto: Brigitte Striehn

Am Samstagmittag stand in der Tanzbühne Greven ein Training der Tribal Fusion-Tänzerinnen auf dem Programm. Die Vorfreude auf die nächsten Auftritte beim Grevener Straßenkunst-Festival am 15. Mai und auf die „ansteckende“ Show „Tanzvirus“ am 11. Juni im Kulturzentrum Ballenlager ist groß.

Also konzentrieren sich die fünf Frauen im Probenraum und warten auf Anweisungen ihrer Trainerin Nadine Fernández. „Stellt Euch eine Landschaft im Nebel vor, bei schwacher Beleuchtung“, erklärt sie. Das Musikstück „Sage“ der Band „Beats Antique“ unterstrich mit atmosphärischen elektronischen Klängen die fließenden Bewegungen der Hände und Hüften.

Nadine Fernández tanzte die Figuren vor, beobachtete die Performance ihrer Schülerinnen aufmerksam und korrigierte hier und da deren Haltung. Die Musik wählt sie selbst aus, je nachdem, was sie gerade inspiriert. „Ich komme seit vier Jahren aus Paderborn zum Training, weil Nadine einen exzellenten, sehr strukturierten Unterricht erteilt“, erzählte Marlene Siewert (21). Durch unterschiedliche Einflüsse sei dieser sehr abwechslungsreich.

Insbesondere bei Kindern sei es wichtig, die Tanzschritte mit Bildern zu erklären. Aber auch Erwachsene können etwas mit dem „Froschkönig“, der Hand über der Wäscheleine oder Drehungen an einem Bindfaden anfangen. Der innovative Tribal Fusion-Stil schwappte in den 1990er Jahren aus Amerika nach Europa herüber. Darin verschmelzen verschiedene ethnische Bausteine zu einem orientalisch angehauchten Fantasiestil, der sich jedoch nicht so stark am Bauchtanz ausrichtet. Aufgegriffen werden beispielsweise Komponenten aus dem Hip-Hop, Swing, Flamenco oder den Balkan-Traditionen. Die Outfits unterscheiden sich ebenfalls von der klassischen Variante.

Nadine Fernández erarbeitet sich überwiegend eigene Choreografien, die sie in der Tanzschule vermittelt oder bei eigenen Vorführungen zeigt. Die Diplom-Psychologin ist seit 2005 als Tanzpädagogin und Tänzerin tätig und leitet seit 2013 die Tanzbühne. „In Wahrheit tanzen nicht die Füße, sondern die Herzen“, lautet das Motto. Sie bietet ein umfangreiches Angebot an Kursen. Für die ganz Kleinen ist die Früherziehung ein guter Einstieg, der sich im kreativen Kindertanz vervollkommnen lässt.

Die Gesamtauswahl ist vielseitig und reicht von A wie Argentinischer Tango bis Z wie Zumba. Die Dozenten vermitteln Grundlagen von den ersten Schritten bis zum fortgeschrittenen Niveau. Bei öffentlichen Auftritten können die Teilnehmer ihr Können präsentieren.

In einigen Kursen sind noch Plätze frei und das Team würde sich über neue tanzbegeisterte Gäste freuen. Unter www.tanzbuehne-greven.de finden Interessierte Informationen und Anmeldemöglichkeiten.

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