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 Farbenfrohes Gemälde für Gertrudenstift

Roswitha Fink: „Traurige Bilder male ich nicht“

Greven

Bunte geht es im St. Gertrudenstift zu. Roswitha Fink hat dem Seniorenheim sechs ihrer farbenfrohen Gemälde geschenkt.

Die Malerin Roswitha Fink (Künstlername Veeders, r.) hat dem St. Gertrudenstift Bilder geschenkt. Darüber freuen sich (v.l.) Pflegedienstleiterin Heike Freitag, Einrichtungsleiterin Kerstin Kieseler-Apitz, Betreuungsmitarbeiterin Mechtild Bunte und Marlies Opdelaak von der Bewohnervertretung. Foto: Günter Benning

Roswitha Fink stammt aus Krefeld am Niederrhein, aus dem Land des rheinischen Humors und Frohsinns. Kein Wunder, dass die Malerin, die es der Liebe wegen seit langem nach Greven verschlagen, mit ihren Bildern keinen Trübsinn blasen will: „Traurige Bilder male ich nicht“, sagt sie im St. Gertrudenstift, „man soll sich schon daran erfreuen.“

Erfreuen können sich ab sofort Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims in der Stadt. Denn Roswitha Fink (ihr Künstlername ist Veeders) hat dem Haus sechs ihre munteren, farbenfrohen Gemälde geschenkt.

„Ich habe zu viele Bilder“, sagt die produktive Amateur-Künstlerin, „und durch die Corona-Zeit hatte ich keine Ausstellung mehr.“ Denn für gewöhnlich stellt sie ihre Gemälde aus und verkauft sie dabei auch.

Aber nun beschloss sie, mit der Kunst alten Menschen eine Freude zu machen. „Dann habe ich mit überlegt, dass ich verschiedene Altenheime anschreiben will“, erklärt sie, „außerdem will ich langsam aufhören – und nach mir werden die Bilder einfach weggeschmissen.“ Das wolle sie nun wirklich nicht.

Roswitha Fink ist künstlerische Autodidaktion, hat aber viele Kurse und Seminare besucht. Sie malt gerne Blumen, Menschen und auch abstrakte Formen und benutzt dafür verschiedene Techniken, Paste, Sand auch mal Goldfolie. Kennzeichnend für ihre Bilder ist eine naive Farbenpracht.

Für Kerstin Kieseler-Apitz, die Leiterin des St. Gertrudenstiftes, war die Kunst-Schenkung ein Glücksfall: „Bisher hängen bei uns nur Drucke. Handgefertigte Bilder ausstellen zu können, gibt dem Haus noch mehr Leben. Das erfreut die Bewohner und die Mitarbeiter."

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