1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. „Wertvolle Arbeit unterstützen“

  8. >

Christina Schulze Föcking besucht Verein Sozialtherapeutischer Einrichtungen

„Wertvolle Arbeit unterstützen“

Greven

Alle Beteiligten waren sich einig, den Austausch fortzuführen und dazu einen weiteren Termin vor Ort zu vereinbaren.

Von und

Christina Schulze Föcking (3.v.r.) ist Sprecherin der Kinderschutzkommission des Landtages und besucht auch in dieser Funktion die Wohngruppe des Vereins Sozialtherapeutischer Einrichtungen. Foto: CDU

Auf einen Besuch der besonderen Art durfte sich das Team vom Jugendwohnhaus des Verbundes Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW (VSE) in dieser Woche freuen. Zu Gast waren die CDU Landtagsabgeordnete und Sprecherin der Kinderschutzkommission der CDU-Fraktion im Landtag NRW, Christina Schulze Föcking, und der erste Bürger der Stadt Greven Dietrich Aden.

„So komisch das auch klingen mag, aber Corona hat uns zusammengebracht“, berichtet Frederyk Saschek Mitarbeiter des Teams von Kids & Co des VSE, laut Pressemitteilung. Denn dieser Besuch war schon der zweite in diesem Jahr.

Zum ersten Besuch im April kam es, weil die Mitarbeiter des Jugendwohnhauses dem Bürgermeister einen Brief geschrieben hatten, mit der Bitte um Hilfe bei der Impfpriorisierung.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe nicht in der Priorisierung vorgesehen.

Aden habe darauf Kontakt mit Frau Schulze Föcking aufgenommen, die ihrerseits eine Zoomkonferenz mit dem Bürgermeister und den Mitarbeitern des VSE organisierte.

Ergebnis war, dass die Jugendhilfe in der Priorisierung schlicht vergessen wurde. Schulze Föcking hat das Thema in die Landesregierung getragen und dort kommuniziert. Letztendlich hat die Landesregierung auch die stationäre Jugendhilfe mit in die Priorisierung aufgenommen, was bei den Mitarbeitern des VSE Anfang des Jahres für eine große Entlastung im Arbeitsalltag gesorgt hat.

Nach dem virtuellen Treffen fand im Frühjahr ein persönliches Treffen im Jugendwohnhaus in Greven statt, wo sich inhaltlich über Kinderschutz und weitere Themen ausgetauscht wurde.

Alle Beteiligten waren sich einig, den Austausch fortzuführen und dazu einen weiteren Termin vor Ort zu vereinbaren. Dieser fand jetzt unter 2G-Bedingungen im Garten des Jugendwohnhauses statt.

Bei Plätzchen, Kuchen und Heißgetränken wurde am eigens zu diesem Besuch aufgestellten Kamin auch mit den Bewohnern diskutiert. Schulze Föcking berichtete über den gerade vom Kabinett abgestimmten Entwurf des Kinderschutzgesetzes für NRW.

Mit Bürgermeister Aden wurden Kooperationen im Bereich von Jugendkonferenzen und Projekte zur sozialräumlichen Beschulung von schul- und lerndistanzierten jungen Menschen besprochen, zu denen man inhaltlich im Austausch bleiben möchte.

Die auch im Jugendwohnhaus betreuten jungen Mütter berichteten über Schwierigkeiten von Teilzeitausbildung und Teilzeitbeschulung. Und dass es keine gesetzlich geregelte Mutterschutzzeit für Schülerinnen gibt war ein Diskussionspunkt, den Schulze Föcking aufgenommen hat, ebenso wie die Beschwerde über die mehr als überfüllten Züge morgens, auf dem Weg nach Münster.

Schulze Föcking machte noch einmal deutlich, wie wichtig ihr der direkte Austausch ist.

„Hier kriegen wir als Politiker hautnah mit, was die Menschen bewegt“, so Schulze Föcking. „Mich beeindruckt die Arbeit, die von dem Team hier in Greven geleistet wird. Deshalb ist es mir ein ganz besonderes Anliegen diese wertvolle Arbeit zu unterstützen und ich bin gerne an der Seite der Verantwortlichen vor Ort“, so die heimische Abgeordnete weiter.

Damit die jungen Erwachsenen mal die Welt der Politiker kennenlernen können, sprach Schulze Föcking eine Einladung aus, sie im Landtag in Düsseldorf zu besuchen.

Diese Einladung nahmen die Beteiligten gerne an und vereinbarten für das kommende Jahr ein weiteres Treffen dieser Art.

„Wir wollen und müssen weiter im Austausch bleiben, sowohl im Sozialraum der Stadt Greven, als auch mit der Landespolitik und uns dort einbringen“, waren sich laut Mitteilung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Grevener Jugendwohnhauses einig.

Startseite
ANZEIGE