Erste Sitzung des Umweltausschusses

Ziel ist die Klimaneutralität der Stadt

Greven

Ziel des neugegründeten Umweltausschusses ist die Klimaneutralität der Stadt. Das beschlossen die Ausschussmitglieder am Mittwoch.

Von Peter Beckmann

Am Mittwoch fand die erste Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Ballenlager statt. Foto: Peter Beckmann

„Wer bin ich? Was will ich? Und wenn ja: wie viele?“ Frei nach dem Autor und Philosophen Richard David Precht könnte man n die Grundgedanken der ersten Sitzung des neu gegründeten Umweltausschusses am vergangenen Mittwochabend zusammen fassen. Denn bei dieser Premiere ging es hauptsächlich darum zu definieren, welches Ziel der Ausschuss eigentlich verfolgen soll, welche Aufgaben er hat.

Doch zuvor hatte die Stadtverwaltung einen Rundumschlag vorbereitet mit allem, was in irgendeiner Form mit Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu tun hat. Wie nannte es Hinnerk Willenbrink, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung: „Ich bin gespannt, wie Sie auf den Blumenstrauß, den die Kollegen zusammen gestellt haben, reagieren.“ Dabei ging es um vielerlei bereits angestoßene Projekte wie beispielsweise das Grünkonzept, das Mobilitätskonzept der Stadt oder eben auch andere Maßnahmen im Rahmen des European Energy Award. Den hatte die Stadt 2013 zum ersten Mal in Gold erhalten, 2016 zum zweiten Mal und – wie Bürgermeister Dietrich Aden verriet – auch in den kommenden Tagen zum dritten Mal.

Später ging es um thematische Abgrenzungen von anderen Ausschüssen, um Zuständigkeiten und um die Messbarkeit von Ergebnissen des Ausschusses.

Allgemeiner Konsens war das Ziel des Ausschusses. „Wir haben sehr gute Konzepte, in denen Maßnahmen enthalten sind. Wir müssen in die Umsetzung dieser Dinge kommen“, sagte CDU-Fraktionschef Johannes Hennigfeld. Letztendliches Ziel sei die Klimaneutralität der Stadt.

Die Stadtverwaltung soll nun, so der einstimmige Beschluss, einen Fahrplan entwickeln mit dem Ziel der Klimaneutralität unter der Darstellung der Messbarkeit und von realistischen Zielen. „Und das alles muss natürlich mit Beteiligung der Bürger passieren. Ohne die geht da sowie so nichts“, sagte der Ausschussvorsitzende Dr. Henning Brockfeld (Grüne).

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