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Andacht am Bahnhofscafé

100 Besucher beten für Menschen in Not

Horstmar

Mit fast 100 Teilnehmern war die Andacht am Bahnhofscafé in Horstmar wieder sehr gut besucht, was den Hausherrn Norbert Wiechers und Pfarrdechant Johannes Büll besonders freute. Die Fürbitten des Seelsorgers galten allen Menschen, die in Not geraten sind. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde.

Die Andacht hielt Pfarrdechant Johannes Büll (r). Die musikalische Gestaltung übernahm der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Borghorst-Horstmar-Laer (kleines Bild). Fotos: Franz Neugebauer Foto: Franz Neugebauer

Knapp 100 Personen nahmen am Sonntagnachmittag an der Andacht am Café des ehemaligen Horstmarer Bahnhofes teil. Darüber freute sich nicht nur Hausherr Norbert Wiechers, sondern auch Pfarrdechant Johannes Büll. Wie der Geistliche erklärte, sei das monatliche gemeinsame Gebet am ersten Sonntag eines Monats inzwischen zu einer festen Größe geworden.

Im weiten Rund der grünen Wiese fanden die Besucher ihre Plätze. Zu ihnen gehörte auch der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Borghorst-Horstmar-Laer, der unter der Leitung von Lothar Rietschel zum musikalischen Gelingen beitrug.

„Gerade in unserer jetzigen Situation, angesichts der Flutkatastrophe und der Corona-Pandemie, aber auch angesichts vieler persönlicher Schicksalsschläge tut es uns gut zu glauben, dass Gott da ist“, betonte der Seelsorger. Er erlebe oft, dass Menschen angesichts ihrer Lebenssituation ständig nörgelten und haderten, was ihnen und anderen die Lebensfreude zerstöre. Hingegen gäbe es andere Menschen, die trotz mancher Lebenswidrigkeiten voller Dankbarkeit und Zuversicht seien. Tief in ihrem Herzen spürten sie, dass sie von Gott gehalten seien.

Umfangreich waren die Fürbitten für die verschiedensten Personengruppen. Dazu gehörten natürlich auch die Menschen in den Überschwemmungsgebieten sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Zudem betete der Dechant für die in der Türkei und in Italien von schweren Waldbränden Betroffenen sowie die Opfer der Explosion im Chemie-Park in Leverkusen und die Menschen, die weltweit auf der Flucht sind.

Mit dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“, endete die Andacht, die zum Nachdenken anregte.

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