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Feierstunde zu Ehren des Stadtverwaltungsrates Georg Becks zum 40-jährigen Dienstjubiläum

Bedachter Mensch mit viel Humor

Horstmar

Zum 40-jährigen Dienstjubiläum hat Stadtverwaltungsrat Georg Becks eine Fahrt zum Ohnsorg-Theater nach Hamburg von seinen Kolleginnen und Kollegen geschenkt bekommen. Das symbolische Präsent überreichte Kämmerer Jochen Lindenbaum während einer Feierstunde – an der nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Fraktionsvorsitzenden, stellvertretenden Bürgermeister und Weggefährten teilnahmen – im Borchorstert Hof. Anschließend wurde im Rahmen des Betriebsfestes weiter gefeiert.

Von Sabine Niestertund

Während einer Feierstunde im Borchorster Hof hat Bürgermeister Robert Wenking (r.) seinem Allgemeinen Vertreter, Georg Becks, die Ehrenurkunde des Stadt Horstmar anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums überreicht. Einen Blumenstrauß gab es für Ehefrau Annegret Becks.Fotos: abi Foto: Fotos: abi

Die Fahrt zum Ohnsorg-Theater nach Hamburg wird er mit seiner Frau Annegret machen. Den Besuch einer plattdeutschen Aufführung samt Übernachtung haben ihm die Kolleginnen und Kollegen geschenkt, denn sie wissen um die Leidenschaft von Georg Becks, der in seiner Freizeit selbst liebend gerne im Ensemble der Laienspielschar der Concorden auf der Bühne steht. Dort hat der siebenfache Vater schon manches Mal sein Publikum begeistert. Im Berufsleben fordert ihn die heimische Stadtverwaltung, der der Burgmannstädter seit über 37 Jahren treu ist.

Dass so viel Beständigkeit und Kontinuität etwas ganz Besonders sind, betont Bürgermeister Robert Wenking in seiner Laudatio während einer Feierstunde anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums des geschätzten Stadtverwaltungsrates, dem er nicht nur dienstlich, sondern auch freundschaftlich verbunden ist. Immerhin sind der Verwaltungschef und sein Allgemeiner Vertreter schon seit vielen Jahren Weggefährten. Als solche haben die beiden Männer an der Verwaltungsspitze mit der Mitarbeiterschaft schon zahlreiche Umbrüche erlebt, was die Belegschaft zusammengeschweißt hat.

„Kollegialität wird bei Dir groß geschrieben“, lobt auch Kämmerer Jochen Lindenbaum den Jubilar, den er schon schon seit 22 Jahren begleitet. Dass die Zusammenarbeit sich mit Georg Becks stets harmonisch gestaltet, weiß auch der Bürgermeister zu schätzen, der den beruflichen Werdegang des heutigen Ordnungsamtsleiters skizziert. Dieser hat am 1. April 2019 auf eigenen Wunsch die Leitung des Fachbereichs II, der die ordnenden und sozialen Dienste umfasst, übernommen, und damit die Nachfolge des inzwischen in den Ruhestand verabschiedeten Heinz Lölfing angetreten.

„Allein Deine Ausbildungs- und Fortbildungszeiten belegen Deine umfangreiche fachliche Kompetenz und berufliche Erfahrung“, erklärt der Bürgermeister, der den beruflichen Werdegang mit den zahlreichen verschiedenen Aufgaben des Jubilars skizziert. Dazu gehört beispielsweise auch, dass Georg Becks seit dem 1. Januar 2000 als „überaus gefragter und beliebter“ Standesbeamter zahlreiche Bünde fürs Leben geschlossen hat.

„Du bist immer offen für neue Aufgaben und Du bist Dir auch heute nicht zu schade, über die Führungsaufgaben hinaus selbstverständlich in die Sachbearbeitung miteinszusteigen“, lobt der Bürgermeister den 56-Jährigen, der seinem Dienstherrn seit immerhin vier Jahrzehnten treu ist. In dieser Zeit habe er seinen Allgemeinen Vertreter immer als einen auf Ausgleich bedachten Menschen erlebt, dessen „grundsätzlich begleitender Optimismus ansteckend und zugleich Motivation für die Menschen seines beruflichen Umfeldes“ seien.

Neben seiner positiven Art schätzen die Kollegen auch den „außerordentlichen“ Humor des Mannes, der am 1. August 1981 als 16-Jähriger seine dreijährige Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten angetreten hat. Weil damals noch platt – was der Laienschauspieler perfekt beherrscht – durchaus auch Amtssprache war, kam er mit den älteren Bürgern besonders gut zurecht.

Das letzte Wort während der Feierstunde hat Georg Becks, der bekennt, dass er (fast) immer gerne zur Arbeit gegangen sei und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dankbar ist, dass sie ihm dem Einstieg ins Ordnungsamt leicht gemacht haben. Seiner Frau dankt der ehemalige Kämmerer dafür, dass sie ihm stets den Rücken frei gehalten hat.

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