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Fest im Haus Loretto

Den Mai ausgiebig gewürdigt

Horstmar-Leer

Voller Freude genossen die Ordensfrauen des Hauses Loreto in Leer ihr Maifest, das wegen des unbeständigen Wetters im großen Saal des Landhauses gefeiert wurde. Dort erlebten die Teilnehmerinnen und ihr Betreuerteam eine kurzweilige und unterhaltsame Zeit. dabei wurde auch ausgiebig gesungen.

Von und

Sie bildeten während des Maifestes spontan einen Projektchor (v.l.): Maria Schoppen (Soziale Dienste), Elke Thoms (Einrichtungsleitung) Karl Heinz Lohoff (Soziale Dienste) Kerstin Kuhl (Soziale Dienste) und Britta Höing (Leiterin Soziale Dienste). Foto: fn

Zum Maifest waren jetzt die Ordensschwestern des Hauses Loreto eingeladen. Die kühle Witterung ließ einen Aufenthalt im Freien, so wie man es Jahre zuvor gewohnt war, nicht zu. Ersatzweise wurde der große Saal des Landhauses gewählt, in dem Kaffee und Kuchen bereitstand.

Karl Heinz Lohoff, Mitarbeiter Sozialer Dienst, hatte es nicht schwer, die Schwestern zum Singen zu bringen. Er hatte aktuelle Liedtexte, der Jahreszeit angepasst, ausgewählt. So besang man mit voller Inbrunst den Monat Mai, der alles Grün macht oder den Kuckuck im Gebüsch. Längere Informationen gab es zu der Linde, die am Brunnen vor dem Tore steht. Er wurde auch als Gesundheitsbaum bezeichnet.

Schwester Elisabeth erinnert sich daran, dass es in ihrer Jugend immer Lindenblütentee gegeben hatte. Schwester Lucina informierte die Schwesternschar, dass sie immer Lindenblüten sammeln musste. Sie wurden zum Tee zubereitet für die im Lazarett des Hauses Loreto während der Kriegszeit untergebrachten Soldaten.

Spontan entstand ein „Projektchor“, bestehend aus Maria Schoppen (Soziale Dienste), Elke Thoms (Einrichtungsleitung) Karl Heinz Lohoff (Soziale Dienste) Kerstin Kuhl (Soziale Dienste) und Britta Höing (Leiterin Soziale Dienste). Dabei erlebte Udo Jürgens mit seinem Lied „Aber bitte mit Sahne“ seine Wiedergeburt.

Eine Vesper gehörte mit zum Programm des Nachmittags. Britta Höing informierte über Veränderungen in den Anlagen des Hauses. So sollen die Stelen beziehungsweise Statuen mit dem heiligen Antonius, der Mutter Gottes und dem heiligen Michael, bisher im Wald gelegen, an eine gut sichtbare und zugängliche Stelle umgesetzt werden. Gefragt sind die Schwestern, ob der Teich am Landhaus bestehen oder weichen soll.

In gemütlicher Runde saßen die Ordensfrauen noch lange Zeit vor der Muttergottesstatue, die in den Anlagen zwischen Landhaus und Haupthaus steht. Dabei wurde ihnen der Aufenthalt mit Pralinen versüßt.

„Es war ein schöner Nachmittag für alle Beteiligten. Es hat uns allen nach den Einschränkungen durch Corona gut getan, mal wieder zusammen zu feiern und fröhlich zu sein“, resümierte Einrichtungsleiterin Elke Thoms. Ihr Dank galt allen Beteiligten, die zum Gelingen des Maifestes beigetragen hatten.

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