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Mehr Platz für Astrid-Lindgren-Schule

Einzug nach den Sommerferien geplant

Horstmar

Bis zum Ende der Sommerferien steht an der Astrid-Lindgren Schule im Ortsteil Horstmar durch einen Anbau genügender Schulraum zur Verfügung. Der bereits bestehende Trakt erhielt eine Fassadensanierung und im Innern des Gebäudes wurden die dringend notwendigen Maßnahmen für den Feuer- und Brandschutz umgesetzt.

Bürgermeister Robert Wenking, Architekt Ulrich Vissing und Verwaltungsmitarbeiter Jochen Töns (v.l.) inspizierten den Anbau der Astrid-Lindgren-Schule Foto: Neugebauer

Noch geben sich die Handwerker an der Astrid-Lindgren-Schule im Ortsteil Horstmar die Klinke in die Hand. Doch das wird sich bis zum Ende der Sommerferien ändern. Dann steht an diesem Standort durch einen Anbau genügender Schulraum zur Verfügung, der bereits bestehende Trakt erhielt eine Fassadensanierung und im Innern des Gebäudes die dringend notwendigen Maßnahmen für den Feuer- und Brandschutz mit dem entsprechenden Brandschutzkonzept. Bürgermeister Robert Wenking machte sich mit seinem Mitarbeiter Jochen Töns sowie dem für diese Maßnahmen zuständigen Architekten Ulrich Vissing vor Ort ein Bild über den Fortgang der Bauarbeiten.

Wie ein großes C könne man die Lage der bestehenden Gebäude interpretieren, machte Ulrich Vissing beim Betreten des Schulhofes und Blick auf die vorhandenen Gebäude deutlich. Da sei zunächst einmal der bereits bestehende Haupteingangsbereich mit dem roten Klinker, die Fortsetzung des langen Altbautraktes mit rotbunter Außenfassade und der anschließende Neubau, der den roten Klinker des Eingangsbereiches wieder aufnehme.

Das Hauptinteresse bei der Baustellenbesichtigung galt dem Neubau. Er sei notwendig geworden, um der stetig steigenden Schülerzahl gerecht werden zu können, betonte Wenking. Hinzu komme der beabsichtigte Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule.

Zwei große lichtdurchflutete Klassenräume werden neu geschaffen. Die Kinder können demnächst beim Blick durch die Holzfenster auf eine grüne Rasenfläche schauen. Somit entstehe das grüne Klassenzimmer, so Wenking. Es gibt einen direkten Zugang zur bestehenden Turnhalle.

Die Räume erhalten eine Fußbodenheizung. Viel Platz haben die Kinder in der großen Aula, gleich im Eingangsbereich zu den Klassenzimmern. Von hier aus gelangt man auch zum Altbau. In der Aula wird Parkettboden verlegt. Grund für die Baumaßnahme waren aber auch die völlig überalterten Toilettenanlagen. Ein langgehegter Wunsch und eine Forderung von Lehrern und Eltern geht jetzt im Neubau in Erfüllung. „Falls die Schülerzahl weiter zunimmt, können wir den Neubau noch aufstocken“ blickt Wenking in die Zukunft.

Einen Zugang der Schülerzahlen könne er sich gut vorstellen, denn immer mehr junge Leute aus Münster seien an Grundstücken in der Burgmannstadt und im Ortsteil Leer interessiert. Die Grundstückspreise im Ort seien noch einigermaßen moderat, so der Rathauschef abschließend.

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