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Viele Komplimente für den zweiten Vorweihnachtsmarkt am Bahnhof

Heißer Seehund schnell ausverkauft

Horstmar-Leer

Tolle Stimmung herrschte beim zweiten Vorweihnachtsmarkt auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs in Horstmar am Freitag und Samstag. Bei passend kaltem Wetter gingen wärmender Punsch, Glühwein und der „Heiße Seehund“ besonders gut. Über viel Lob seitens der Besucher und Aussteller konnten sich die Gastgeber freuen.

Von Franz Neugebauerund

I Foto: fn

„Die umfangreichen Vorbereitungen für den Vorweihnachtsmarkt, alleine 14 Tage für das Aufstellen der Verkaufsstände und das Aufhängen der Lichterketten, haben sich gelohnt“. Zu diesem Ergebnis kamen Norbert Wiechers, Ludger Hummert und Albert Krotoszynski, die zum zweiten Mal nacheinander mit zahlreichen Helfern am ehemaligen Horstmarer Bahnhof dieses Event organisiert hatten.

Gestaltete sich die Veranstaltung bei ihrer Premiere noch unter strengen Coronabedingungen als ein „Probelauf“, blickte das Trio der diesjährigen Veranstaltung gelassen entgegen. „Der Markt wirkte wie ein Magnet für die Bevölkerung aus der Umgebung,“ stellte Norbert Wiechers gut gelaunt fest. Hatte man in 2021 zirka 1000 Gäste gezählt, waren es bei der Zweitauflage bedeutend mehr. Zu den Besucherinnen und Besuchern gehörten ganze Stammtische, so beispielsweise auch ein Damenclub aus Leer.

Den Grund für die gute Beteiligung nannte die aus Reckenfeld angereiste Agnes Bosse-Breuel, die an ihrem Stand Keramiksachen verkaufte: „Es herrscht hier eine tolle Wohlfühlatmosphäre. Das Ambiente rund um das ehemalige Bahnhofsgelände ist hervorragend. Alle sind sehr freundlich. Den Ausstellern wird beim Aufbauen der Stände geholfen. Besonders zu erwähnen ist, das den Ausstellern kostenlos Kaffee angeboten wird.“

Mit Sonnenschein und Temperaturen um den Nullpunkt war das Wetter genau das, was sich Norbert Wiechers für einen wärmenden Punsch oder Glühwein gewünscht hatte. Der „Heiße Seehund“ – ein Getränk mit Wein und Rum sowie Rosinen zubereitet – war im Nu ausverkauft, so dass Rosa Kogenschott schnell Nachschub besorgen musste. Bei den Kindern, die sich am Ostendörfer Kinderkarussell vergnügen konnten, war die Mantaplatte der Renner.

Bunte Lichterketten tauchten die liebevoll dekorierten Verkaufsstände – es waren insgesamt 35 – in ein heimeliges Licht. „Es ist alles vom Feinsten, keine Ramschware,“ schwärmte Brigitte Schulte aus Leer beim Rundgang. Da könne man dem Einkaufen nicht widerstehen, zog sie mit einer großen Einkaufstüte voller kleiner Geschenke von dannen. Es waren überwiegend heimische Aussteller. „Ich habe mich so auf diese beiden Tage gefreut,“ erklärte Herbert Deiters aus Horstmar. Er hatte sich seinem Hobby gewidmet und Holzarbeiten ausgestellt. Aus der Dumte angereist war Christel Drerup mit selbst gestrickten Socken, selbst gebackenen Plätzchen und Pflaumenlikör.

Im Reigen der Angebote gab es Schmucksachen, Holzunikate, Handarbeiten, Weihnachtsdeko bis hin zu Kerzen. Anziehungspunkt war der Stand von Ursula Linz aus Burgsteinfurt mit selbst gestalteten Bildern in verschiedenen Techniken.

Bleibt zu erwähnen, dass das Patrioten-Blasorchester, das von der Rampe der Bahnhofshalle musizierte, für adventliche Stimmung sorgte. „Es ist hier sehr schön mit toller Atmosphäre. Mein Kompliment gilt allen Verantwortlichen, die für das Gelingen beigetragen haben, so dass dieser Markt zum festen Bestandteil im Jahreskalender von Horstmar wird“, äußerte sich Bürgermeister Robert Wenking, der mit seiner Frau und Tochter über den Markt schlenderte.

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