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Zahlreiche Gäste gratulieren zum Jubiläum des Jugendtreffs

„JuLe“ leistet hervorragende Arbeit

Horstmar-Leer

Sein 25-jähriges Bestehen feierte am Wochenende der Jugendtreff „JuLe“ in Leer. Seit dem 1. Januar 2022 liegt die Trägerschaft in den Händen des Jugend- und Familiendienstes Rheine. Zuvor war die Einrichtung als Verein organisiert. Allen Mitstreitenden galt der Dank der Redner.

Von Rainer Nix

Weggefährten, Mitarbeitende und Entscheidungsträger kamen zum Jubiläum (v.l.): Ralf Hölscheidt, Petra Raus, Ludger Hummert, Robert Wenking, Dr. Reinhard Stahl, Silke Effenberger, Jutta Selker, Mechthild Schnigge, Doris Zintl und Birgit Overesch.

25 Jahre sind eine lange Zeit. Seit einem viertel Jahrhundert besteht der Jugendtreff Leer, kurz „JuLe“ genannt. Am Samstag trafen sich viele Entscheidungsträger, Mitarbeitende und Weggefährten an der Geschwister-Buller-Straße 1, um das Jubiläum mit einem „Tag der offenen Tür“ gebührend zu feiern. Zahlreiche ehemalige Besucherinnen und Besucher der Einrichtung, Eltern und aktuelle Nutzer aus den Reihen der Leerer Kinder und Jugendlichen fanden sich ein.

Lehrerdienstwohnung

Es gab Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen, ein Bastelangebot und die Möglichkeit einer ausgiebigen Besichtigung der ehemaligen Lehrerdienstwohnung an der Astrid-Lindgren-Grundschule, in der die Einrichtung ihr Domizil fand.

Doris Zintl, seit mehr als 22 Jahren hauptamtliche Leiterin der Einrichtung, nahm zahlreiche Dankesworte und kleine Präsente von den Gästen entgegen. Darunter war auch ein Geldgeschenk, das Ralf Hölscheidt, Vorstand der Volksbank Ochtrup-Laer, überbrachte. „Ich selber bin vor 25 Jahren als ehrenamtliche Kraft gestartet“, so die Leiterin, „und konnte mich all die Jahre auf ein tolles Vorstandsteam verlassen.“

Bis Ende 2021 war JuLe als Verein organisiert. Die Leiterin dankte dem ehemaligen Vorsitzenden Josef Rodine, der maßgeblich am Aufbau des Treffs mitgewirkt hat. Lob gab es auch für die Zweite Vorsitzende Anika Schleß, die Norbert Hüsing ablöste, der zu den Gründungsvätern gehörte, sowie Frank Stix und Heidi Wissing, die ebenfalls an vorderster Front mitwirkten. Stix ist in den vergangenen Jahren auch Hausmeister und Leiter der Kochevents gewesen.

Jugend- und Familiendienst

Seit dem 1. Januar liegt die Trägerschaft in den Händen des Jugend- und Familiendienstes Rheine. Vorständin Birgit Overesch überbrachte Glückwünsche und versicherte, auch der neue Träger werde den Jugendtreff weiter voranbringen. „Wir haben verstanden, was die JuLe ausmacht, viele Menschen haben sich hier eingebracht und ich möchte mich bei allen ausdrücklich bedanken.“

Besonderen Dank sprachen Doris Zintl, Bürgermeister Robert Wenking und sein Stellvertreter, Ludger Hummert, dem ehemaligen Vereinsvorsitzenden Josef Rodine aus. „Du hast mit viel Elan daran gearbeitet, den Jugendtreff aufzubauen und bist dem Verein treu geblieben“, so Wenking. Dies zeige, dass Ehrenamt viel bewegen könne.

Heute steht der Leiterin seit Kurzem Mechthild Schnigge zur Seite. Sie ist unter anderem für die Über-Mittag-Betreuung zuständig. „Auch Jutta Selker und Silke Effenberger sind immer ansprechbar, wenn ich weitere Unterstützung brauche“, erkärte Doris Zintl.

Der Jugendtreff erfüllt mittlerweile vielfältige Aufgaben. Von montags bis donnerstags steht unter anderem Hausaufgabenbetreuung auf dem Programm. Ab 16 Uhr ist von montags bis freitags der Jugendtreff geöffnet.

Kicker und Billard

Neben Kicker und Billardtisch steht auch das Playstation 4 „Fifa 23“ Spiel zur Verfügung, um virtuelle Fußballspiele zu simulieren. Für Kinder gibt es Bastelangebote. „Wir haben jeden Tag durchschnittlich 20 Besucher“, bilanzierte Zintl. Auch Fahrten erfreuen sich großer Beliebtheit.

„Kinder- und Jugendförderung verändert sich“, sagte der Bürgermeister. JuLe müsse sich zwischen vielfältigen Angeboten für Kinder und Jugendliche positionieren. „Das ist in Leer richtig gut gelungen.“ Jugendtreff bedeute in der heutigen Zeit generell auch ein Stück Sozialarbeit. Zum Schluss bezeichnete er das alte Schulgebäude als ortsprägend und versicherte, gemeinsam mit dem Rat alles zu tun, es zu erhalten. „Wir müssen schauen, wie das geht, damit befassen wir uns gerade.“

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