1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Horstmar
  6. >
  7. Kaminbrand fordert viel Sachverstand

  8. >

Schreck in der Abendstunde am Habichtsweg

Kaminbrand fordert viel Sachverstand

Horstmar

Für einen Schreck in der Abendstunde sorgte am Montag ein Kaminbrand am Habichtsweg 6. Dieser forderte nicht nur die Kameraden der Löschzüge Horstmar und Leer, sondern auch die Besatzung der Drehleiter aus dem benachbarten Steinfurt. Glücklicherweise war ein Schornsteinfeger vor Ort, mit dessen Ausrüstung das Feuer im Kamin gelöscht werden konnte. Personen kam nicht zu Schaden.

Von und

Der Kaminbrand am Habichtsweg forderte nicht nur die Löschzüge Horstmar und Leer, sondern auch die Besatzung der Drehleiter der benachbarten Steinfurter Feuerwehr. Foto: Franz Neugebauer

Schreck in der Abendstunde: Die Freiwillige Feuerwehr Horstmar wurde am Montag um 17.31 Uhr zu einem Kaminbrand an den Habichtsweg 6 gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Schornstein. Deswegen war höchste Eile für die Helfer geboten. Wegen der großen Gefahr wurden gleich beide Löschzüge alarmiert. So rückten die Wehrleute aus Horstmar und Leer mit allen – ihnen zur Verfügung stehenden – Fahrzeugen, aus. Auch die Drehleiter der Steinfurter Wehr wurde zur Verstärkung hinzu gerufen. Die Einsatzleitung übernahm Jürgen Stobinski.

Zunächst galt es, das Brandgut aus der Feuerstelle zu beseitigen und die Luftzufuhr abzusperren. Strom wurde abgestellt und die Öltanks gesichert. Über die Drehleiter löschten die Helfer von oben mit Schornsteinfegerausrüstung das Feuer im Kamin. Dabei kam den Feuerwehrmännern zugute, dass ein Schornsteinfeger anwesend war.

„Eine Bekämpfung mit Löschwasser war unmöglich, denn dann wäre uns der Schornstein um die Ohren geflogen,“ schilderte Jürgen Stobinski die besondere Herausforderung der Situation. Schließlich hätten im Schornstein Temperaturen um die 170 Grad geherrscht.

Unter schwerem Atemschutz gingen zwei Feuerwehrmänner in die oberen Räume des Gebäudes. Dort fanden sie aber glücklicherweise niemanden, so dass keine Personen bei dem Brand verletzt worden sind. Letztlich blieb es bei Sachschäden dessen Höhe noch ermittelt werden muss.

Die Freiwillige Feuerwehr hat ihre Schlagkraft und Einsatzbereitschaft bewiesen, denn innerhalb kürzester Zeit waren 36 Kameraden aus beiden Ortsteilen zum Einsatz geeilt.

Startseite
ANZEIGE