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Kritik an Kinderspielplätzen führt zur Aussprache im Fachausschuss

„Katastrophal und fantasielos“

Horstmar

Kritik am Zustand der Spielplätze in der Stadt Horstmar hat Nina Liebing von Bündnis 90/Die Grünen geübt. Die Anlagen seien „katastrophal und vollkommen fantasielos“, bemängelte sie. Im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege wurde das Thema aufgegriffen. Die Mitglieder des Fachgremiums beschlossen, einen Aktionskreis „Kinderspielplätze“ einzurichten, der sich der Problematik annimmt.

Von Franz Neugebauerund

Die Gestaltung des Spielplatzes an der Bahnhofstraße/Eichendorffstraße bezeichnet Nina Liebling von Bündnis 90/Die Grünen als „vollkommen fantasielos“. Dort ständen ausschließlich Spielgeräte aus Kunststoff. Foto: Neugebauer Foto: Foto: Neugebauer

Unmut hatte sich in der Community über die Gestaltung und Unterhaltung der Spielplätze in der Stadt Horstmar breit gemacht. Klaus Roters als Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege sowie Bürgermeister Robert Wenking nahmen die Diskussion in den digitalen Foren zum Anlass, die Tagesordnung in der jüngsten Sitzung dieses Fachgremiums um den Punkt „Spielplatzgestaltung“ zu erweitern.

Nina Liebing von den Grünen hatte im Netz beklagt, dass ein Großteil der vorhandenen Spielplätze in der Burgmanstadt „katastrophal“ und „vollkommen fantasielos“ ausgestattet seien. Im Ausschuss wiederholte sie ihre Äußerungen. Die Spielplätze seien lieblos, man mache sich wenig Gedanken über die Gestaltung. Die Kommunalpolitikerin machte das am Spielplatz Bahnhofstraße/Eichendorffstraße fest. Dort stünden wie auch auf den anderen Plätzen für Kinder ausschließlich Spielgeräte aus Kunststoff.

Auch die Unterhaltung sei nicht optimal, lautete ein weiterer Kritikpunkt. Dem widersprach Ausschussmitglied Klaus Niehoff allerdings. Man habe sich schon Mühe gegeben und Gedanken gemacht, wie die Gestaltung der Spielplätze aussehen sollen, betonte der Christdemokrat. Die Verwendung von Plastikspielgeräten anstelle von Geräten aus Holz, begründete Bürgermeister Robert Wenking mit geringeren Unterhaltungskosten und einer geringeren Gefahr durch Holzsplitter. Außerdem sei das Budget für die Spielplätze nicht unendlich.

Die Diskussion endete mit dem Beschluss, einen Aktionskreis „Kinderspielplätze“ einzurichten. Seitens des Ausschusses sind darin Andreas Schulte, Nina Liebing, Dietmar Sundorf, Petra Sommer und Sabrina Lobbel vertreten. Auch auf Mitarbeit von Eltern wird gehofft.

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