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Geplantes Wohn- und Geschäftshaus an der Königstraße vorgestellt

Kirchplatz gewinnt an Attraktivität dazu

Horstmar

Die Gewerbe-, Industrie- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Horstmar (GIWO) hat das Grundstück der ehemaligen Fleischerei Ringkamp am Kirchplatz erworben. Die GIWO wird das vorhandene Gebäude abreißen und an dieser Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Bürgermeister Robert Wenking informierte darüber zunächst während eines Pressegespräches und später in der Ratssitzung am Donnerstagabend.

So Foto: Architekturbüro Werger

In der Horstmarer Altstadt tut sich etwas. Die Gewerbe-, Industrie- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Horstmar (GIWO) hat das Grundstück der ehemaligen Fleischerei Ringkamp erworben. „Sie wird das vorhandene Gebäude abreißen und plant jetzt an dieser Stelle den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses“, teilte Bürgermeister Robert Wenking zunächst während eines Pressegespräches und später in der Ratssitzung am Donnerstagabend mit.

Der Bürgermeister informierte über ein Gespräch mit Ralf Hölscheidt, dem Bankvorstand der Volksbank Ochtrup-Laer. Dieser hatte sich beim Bürgermeister nach möglichen Geschäftsräumen für die Volksbankfiliale informiert. Grund dafür sei, dass die aktuell am Münsterhof genutzten Räume für den derzeitigen Bedarf der Volksbank weitaus zu groß sind.

Daraufhin regte Bürgermeister Wenking an, das Grundstück „ehemalige Fleischerei Ringkamp“ zu überplanen, das Bestandsgebäude abzureißen und ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu errichten, das im Erdgeschoss Geschäftsräume für eine Volksbankfiliale sowie eine Eisdiele/Café/Bistro und im Obergeschoss drei Wohnungen berücksichtigt.

Der Aufsichtsrat der GIWO hat auch in Absprache mit den Vorständen der Volksbank beschlossen, das Architekturbüro Werger aus Laer mit der Erstellung einer Entwurfsplanung zu beauftragen.

Vorgabe der Planung war, sowohl Geschäftsräume für die Volksbank zu schaffen aber auch die notwendigen Räume für die Unterbringung einer Eisdiele. Die Planung des Architekturbüros Werger sehen für die Volksbank eine Fläche von 130 Quadratmeter vor, für die Eisdiele insgesamt 70 Quadratmeter. Außerdem werden im Obergeschoss attraktive Wohnungen mit einer Wohnfläche von 70, 80 und 100 Quadratmeter entstehen. Die Kosten der Maßnahme werden mit 1,8 Millionen Euro beziffert. Fertigstellung des Objektes ist für das Jahr 2023 vorgesehen.

Der Bürgermeister sei sich sicher, dass es einen Betreiber für die Eisdiele geben werde: „Der Kirchplatz wird zunehmend wieder an Attraktivität gewinnen.“

Die erfolgreiche Teilnahme am Landesförderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ zur Sanierung des Kirchplatzes mit einer 90-prozentigen Förderung habe sich gelohnt. Der Kirchplatz habe an Aufenthaltsqualität gewonnen.

„Wir sehen vermehrt Bürger sowie zahlreiche Touristen, die sich dort aufhalten und am Burgmannsbrunnen sitzen, um eine Pause einzulegen“, sieht Bürgermeister Wenking die Stadt auf dem richtigen Weg und ergänzt abschließend: „Ein weiterer Baustein im Rahmen dieses Prozesses war die Ansiedlung des Postshops im Verwaltungsgebäude und die Einrichtung der Geschäftsstelle von HorstmarErleben in den Räumen des ehemaligen Edeka-Marktes Schmerling.“

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