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Malerin Bernhild Wierich stellt ihre Werke im Hotel-Restaurant Da’ Amici aus

Kunstwerke zieren „Wohlfühloase“

Horstmar

Für dekorative Bilder im Hotel-Restaurant Da’ Amici in der Burgmanstadt sorgt Bernhild Wierich aus Metelen. Sie und Geschäftsführerin Hazal Derya Bazo sind befreundet und haben einen ähnlichen Geschmack. Für das Aufhängen der Werke ist Herbert Wierich zuständig.

Von Sabine Niestert

Hazal Derya Bazo (l.) erklärt ihrer Freundin Bernhild Wierich, was sie in ihrem Kunstwerk sieht (oben rechts). Das gelbgrundige Bild hat einen besonderen Platz im Wintergarten bekommen (oben r.). Die Geschäftsführerin zeigt der Malerin ihre Bilderecke mit alten Horstmarer Motiven. Vor dem Aufhängen der Bilder ist das gemeinsame Auspacken angesagt.Fotos: Sabine Niestert Foto: Fotos: Sabine Niestert

In einem Restaurant in Borghorst haben sie sich kennengelernt. Dort stellte Bernhild Wierich gerade ihre Bilder aus. Diese sind Hazal Derya Bazo sofort ins Auge gefallen. Die junge Frau, die Geschäftsführerin des Da’ Amici – dabei handelt es sich um das Hotel- Restaurant an der Schöppinger Straße in Horstmar – zeigte sich begeistert von den Werken der Künstlerin aus Metelen, die sich seit 2005 intensiv mit den verschiedenen Techniken der Acryl- und Pigmentmalerei beschäftigt und zahlreiche Ausstellungen veranstaltet hat. Einige ihrer großformatigen Bilder hängen jetzt in den Räumlichkeiten des Da’ Amici aus, wo sie die Geschäftsführerin erfreuen. Die entdeckt immer wieder neue Lieblingsmotive und möchte damit auch die Besucher des Hauses begeistern.

„Die Gäste sollen sich bei uns wie zu Hause fühlen“, erklärt Hazal Derya Bazo, der die Mischung von alt und neu besonders gut gefällt. Zur gemütlichen Atmosphäre des Hauses tragen beispielsweise die antiken Dielen und Fliesen bei, während die Deko modern ist. Die ist der Familie Bazo besonders wichtig. Und weil das so ist, legt diese auch Wert darauf, dass die Bilder jedes halbe Jahr gegen neue Exemplare ausgetauscht werden.

Um den Wechsel vorzunehmen, sind Bernhild Wierich und ihr Mann Herbert Anfang dieser Woche mit einem Anhänger an der Schöppinger Straße vorgefahren. In diesem befinden sich 14 neue Werke der Künstlerin, die die Eheleute und die Hausherrin gemeinsam ins Haus tragen und dort auspacken. Fürs Aufhängen ist Herbert Wierich zuständig. „Ich bin Handwerker für alles“, erzählt der Fotograf, der zuvor auch die Wände ausgemessen und fotografiert hat, damit sich seine Frau auf die benötigten Formate einstellen kann. So müssen diese nicht nur in der Größe, sondern auch in der Farbe ins Restaurant, den Wintergarten oder die Gästezimmer passen.

Hazal Derya Bazo zeigt sich sehr angetan von den neuen Arbeiten ihrer Freundin, die sie als eine „tolle Frau mit ganz besonderen Ideen“ empfindet. Nun gilt es nur noch die großformatigen Werke richtig zu platzieren, damit die Räumlichkeiten noch mehr zur „Wohlfühloase“ werden.

„Ich gebe den meisten Bildern keinen Titel, da ich mir wünsche, dass beim Betrachter noch Spielraum für Interpretationen bleibt“, erklärt die Malerin, die ursprünglich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und während ihrer letzten Berufsjahre Kunstunterricht an einer Grundschule gegeben hat. Bis Ende des Jahres gibt die 1950 in Ochtrup Geborene 20 Prozent auf ihre Arbeiten, die auch käuflich erworben werden können.

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