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Wechsel im Kinder- und Jugendtreff

Lina-Sophie Nackat löst Ida Fieibig ab und leitet das „vipz“

Horstmar

Lina-Sophie Nackat heißt die neue Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs „vipz“ in Horstmar. Die 23-jährige Sozialarbeiterin löst Ida Fiebig ab, die sich zurzeit im Mutterschutz befindet. Die pädagogische Mitarbeiterin des Jugend- und Familiendienstes arbeitet auch als BuT-Lotsin.

Von Sabine Niestertund

Im Beisein von Teamleiterin Foto: Sabine Niestert

Lina-Sophie Nackat heißt die neue Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs „vipz“ in Horstmar. Die 23-jährige Sozialarbeiterin löst Ida Fiebig ab, die sich zurzeit im Mutterschutz befindet. Während eines Pressetermins in den Räumen am Kirchplatz 5 stellt die Teamleiterin des Jugend- und Familiendienstes (jfd) Rheine, Antonia Richter, die pädagogische Mitarbeiterin, der Öffentlichkeit und Bürgermeister Robert Wenking vor. Der Verwaltungschef lobt die gute Zusammenarbeit der Stadt mit dem jfd, der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort ist. Mit diesem hat auch die junge Frau gute Erfahrungen gemacht. So hat sie während ihres Praxissemesters für den Verein gearbeitet und Projekte für Kinder und Jugendliche begleitet.

Die ehemalige Absolventin der Fachhochschule Münster, die in Rheine geboren und aufgewachsen ist, freut sich auf ihren ersten „richtigen“ Job. 20 Stunden davon wird sie im „vipz“ tätig sein und 20 Stunden als BuT-Lotsin. „Dass heißt, sie berät nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz“ (BuT), erklärt Teamleiterin Antonia Richter.

Unterstützt wird Nackat von Melena Hilge, die ebenfalls Mitarbeiterin des jfd ist. Zudem kümmern sich einige ehrenamtliche Kräfte um den Kinder- und Jugendtreff. Sie freuen sich, dass die Einrichtung nach dem jüngsten Lockdown wieder öffnen konnte. „Die Stammbesucher waren sofort wieder da“, erklärt die Teamleiterin.

„Wir haben uns angemeldet“, berichtet Nackat dem Bürgermeister, dass das „vipz“ sich an der Aktion „U18 Wahl-Lokal“, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, beteiligt. So sind alle Interessierten unter 18 Jahren am 17. September (Freitag) in der Zeit von 14 bis 18 Uhr in den Treff zu kommen, um ihre Stimme zur Bundestagswahl abzugeben. Direkt im Anschluss sollen die Stimmen, die natürlich nicht wirklich gelten, ausgezählt und über das Ergebnis berichtet werden.

Mit weiteren Ideen und Projekten will die 23-Jährige für frischen Wind im Treff sorgen. Dabei setzt sie auch auf die Zusammenarbeit mit Doris Zintl vom Jugendtreff „JuLe“ in Leer. Die Kooperation hat sich bereits bei einigen Kulturrucksack-Projekten und gemeinsamen Ferienaktionen bewährt.

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