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Bürgermeister Robert Wenking dankt Hubertus Brunstering und Josef Rodine für ihr Engagement

Verdiente Streiter für die Stadt

Horstmar/Horstmar-Leer

Für ihr Engagement zugunsten die Stadt Horstmar hat Bürgermeister Robert Wenking während der Ratssitzung Hubertus Brunstering und Josef Rodine gedankt. Während der erst Genannte, sich nach sechseinhalb Jahren aus der Geschäftsführung des Stadtmarketingvereins verabschiedet hat, war der zweit Genannte über 24 Jahre das Gesicht des Jugendtreffs „Jule“ in Leer, der jetzt einen neuen Träger bekommt.

Von Sabine Niestertund

Bürgermeister Robert Wenking (r.) nutzte den Beginn der Ratssitzung Foto:

Weil es coronabedingt bisher noch nicht möglich war, nutzte Bürgermeister Robert Wenking den offiziellen Rahmen der jüngsten Ratssitzung, um Hubertus Brunstering und Josef Rodine für ihren engagierten Einsatz für die Stadt Horstmar zu danken und ihre Verdienste zu würdigen. Den Jubilaren überreichte der Verwaltungschef jeweils einen Blumenstrauß und ein Geschenk.

„Im kalten Wasser bist Du schnell warm geworden“, befand der Laudator zur schnellen Einarbeitungszeit von Hubertus Brunstering. Der hatte Anfang 2015 die Geschäftsführung des Stadtmarketingvereins übernommen und das Vertrauen der Mitglieder, die ihn während einer Versammlung an die Spitze gewählt hatten, nicht enttäuscht. Dabei war der heute 66-Jährige zunächst einmal mehr oder weniger auf sich alleine gestellt.

Ob Homepage, Veranstaltungszuwachs, monatliche Vorstandssitzungen oder Umzug der Geschäftsstelle – all das habe der inzwischen ausgeschiedene Geschäftsführer während seiner sechseinhalbjährigen Amtszeit gut und erfolgreich begleitet, lobte der Bürgermeister, der Brunstering für seine „verbindliche und verlässliche Art“ sowie die Fähigkeit dankte, die Dinge zusammenzuführen und seine Geduld, die die Arbeit bei „HorstmarErleben“ bisweilen benötigt hätte.

„Ich bin nicht weg, sondern noch kreativ“, freute sich der Familienvater, dass er seine künstlerische Ader als Ruheständler jetzt mit mehr Zeit noch besser ausleben kann.

Dass die „JuLe“ zeitweise ein großer Bestandteil seines Lebens gewesen sei, bekannte Josef Rodine, der von Anfang an die Geschicke des Jugendtreffs in Leer geleitet und 24 Jahre lang an verantwortlicher Stelle als Vorsitzender gestanden hat. „Du bist überall eingesprungen, wo es notwendig war“, lobte der Bürgermeister den ehrenamtlichen Einsatz des Mannes der ersten Stunde, dessen Grundhaltung zu Kindern und Jugendlichen ihm besonders gut gefallen habe. So sei er diesen immer auf Augenhöhe begegnet und habe sie ernst genommen und respektiert. Statt Geboten und Verboten habe es Vereinbarungen gegeben, an die sich beide Seiten gehalten hätten.

Josef Rodine habe den Grundstein für freie Kinder- und Jugendförderung in Leer gelegt und das gut bestellte Haus mitgebaut. Dessen Schlüssel würde jetzt in die Hände des Jugend- und Familiendienstes gelegt, der die Trägerschaft übernähme. „Ich möchte keinen Tag missen“, blickte der Jubilar auf seinen Einsatz zurück, der ihm meistens Spaß gemacht habe.

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