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Betreiber investiert rund 5,75 Millionen Euro in die Stromversorgung der Region

Westnetz baut neue Umspannanlage

Horstmar

Bereits in der nächsten Woche will Westnetz mit dem Bau einer nenen Umspannanlage an der Borghorster Straße in Horstmar-Niedern beginnen.Wie das Unternehmen während eines Ortstermins erklärte, wird es rund 5,75 Millionen Euro in den Neubau und die Netzanbindung der Anlage investieren. Aktuell ist es geplant, dass die neue Umspannanlage bis Mitte 2023 vollumfänglich in Betrieb genommen werden kann.

Von und

Thomas Wiedemann, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Münster, Norbert Lüssem, Westenergie-Kommunalmanager, Georg Becks, stellvertretender Bürgermeister von Horstmar, und Egbert Petermann, Westnetz-Projektleiter, trafen sich in Horstmar-Niedern, um die Pläne für den Bau der neuen Umspannanlage zu besprechen. Die Arbeiten dazu beginnen in der nächsten Woche.

Wo noch vor kurzem eine grüne Wiese war, sind in den vergangenen Tagen die ersten Bagger angerollt. Die Westnetz GmbH investiert in Horstmar in die moderne und sichere Stromversorgung der Zukunft und baut eine neue Umspannanlage. „Wir investieren rund 5,75 Millionen Euro in den Neubau und die Netzanbindung der Anlage“, kündigt das Unternehmen in einem Pressetext an. In dieser Woche trafen sich Vertreter des Netzbetreibers mit dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, Georg Becks, am künftigen Standort an der Borghorster Straße, um das Bauvorhaben vorzustellen.

„Der Bau der neuen Umspannanlage wird notwendig, da in dieser Region besonders viel Strom aus regenerativen Energiequellen in unser Netz eingespeist wird. So sollen weitere Windenergie- und zahlreiche Solaranlagen auf Privathäusern in naher Zukunft an das Stromnetz angeschlossen werden“, zitiert das Unternehmen seinen Projektleiter Egbert Petermann. Gleichzeitig solle die bestehende Umspannanlage in Horstmar sowie die 30 000 Volt-Leitung nach Altenberge durch zwei leistungsstarke 30 000 Volt-Kabel an die neue 110 000 Volt Umspannanlage angebunden werden.

„Durch diese neue Anbindung wird Horstmar direkt mit einer höheren Spannungsebene verbunden und ein neuer Netzknotenpunkt entsteht. Der Neubau dieser Umspannanlage entlastet die bestehende Umspannanlage in Horstmar und sichert für die Zukunft eine stabile Energieversorgung“, erläutert der Westnetz-Projektleiter Egbert Petermann weiter.

Aktuell sei geplant, dass die neue Umspannanlage bis Mitte 2023 komplett in Betrieb genommen werden könne. Von der neuen Anlage profitiere dann die gesamte Region. Das gelte besonders auch für Laer und Schöppingen.

Das Grundstück ist etwa 15 000 Quadratmeter groß, bebaut wird aber nur ein Teil der Gesamtfläche. Ein Transformator, der die Spannung von 110 000 auf 30 000 Volt umwandelt, bildet das Herzstück der Anlage. Zusätzlich ist Ausbaureserve für einen weiteren Transformator vorgesehen. Ein Technikgebäude wird die 30 000-Volt- Schaltanlage, die Sekundärtechnik und weitere technische Ausrüstung beherbergen, die eine moderne Steuerung und Überwachung der Anlage von der Netzleitstelle Arnsberg aus ermöglichen.

„Die Bürgerinnen und Bürger werden von den Umbaumaßnahmen nichts mitbekommen“, verspricht der Netzwerkbetreiber in seinem Pressetext, dass während der gesamten Baumaßnahme die Stromversorgung zuverlässig gewährleistet bleibe.

„Wenn die neue Anlage in das Stromnetz eingebunden ist, wird die Freileitung zwischen Horstmar und Metelen überflüssig und aus dem Landschaftsbild verschwinden“, kündigt das Unternehmen abschließend in seinem Pressetext eine weitere gute Nachricht für die Bevölkerung in der betroffenen Region an.

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