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Gemeindecaritas und Prädikant Alexander Becker laden zum Gespräch ein

Wie die Menschen mit Krisen umgehen

Horstmar/Horstmar-Leer

Hat Friedrich Nietzsche Recht und stimmt es, dass das, was den Menschen nicht umbringt, ihn stärker macht? Dieser Frage gehen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion nach, zu der die Gemeindecaritas der Pfarrgemeinde St. Gertrudis und Prädikant Alexander Becker am Mittwoch (22. September) ab 19 Uhr in die Leerer Pfarrkirche im Rahmen einer Themenwoche einladen. Auf dem Podium sitzen Pastoralreferentin Andrea Wesselmann, Unternehmer Stefan Kappelhoff und Professor Dr. Michael Beintker teil.

-fn-

„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“ Unter diesem Zitat von Friedrich Nietzsche steht der Gesprächsabend, zu dem die Gemeindecaritas der Pfarrgemeinde St. Gertrudis und Prädikant Alexander Becker am Mittwoch (22. September) um 19 Uhr in die Pfarrkirche Ss. Cosmas und-Damian einladen. Dabei geht es um den Umgang mit Krisen. Mitten in der Corona-Pandemie werden Teile von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von einer so genannten Jahrtausendflut heimgesucht.

„Wir, ganz nah und ganz direkt, sind mit Schicksalen konfrontiert und finden uns selbst in einer Lage, die wir so nah und in dieser Form überhaupt nicht für möglich gehalten haben“, erklärt der Prädikant. Darüber, wie solche Krisen die Betroffenen prägen, sie verändern und vielleicht tatsächlich stärker machen, wird Alexander Becker mit Pastoralreferentin Andrea Wesselmann, die im Borghorster Krankenhaus alle Härten der Corona-Krise direkt erlebt und aus seelsorglicher Profession heraus begleitet hat, ins Gespräch kommen.

Zudem gehört Stefan Kappelhoff zu den Gesprächspartnern. Der Unternehmer aus Leer hat nicht lange überlegt, bevor er sich mit Kollegen und Gerätschaften auf den Weg gemacht hat, um im Ahrtal beim Aufräumen zu helfen. Als dritter Diskussionspartner auf dem Podium wird Professor Michael Beintker sein. Er beschäftigt sich als systematischer Theologe quasi von Amtswegen seit Jahrzehnten damit, wie Krisen Menschen verändern und wie solche Katastrophen mit Gott und Glauben zusammengedacht werden können.

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