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Andacht am Bahnhofscafé

Wieder große Resonanz

Horstmar

Die September-Andacht am Bahnhofscafé lockte wieder zahlreiche Gottesdienstgäste an. Das Thema der Andacht regte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Nachdenken an.

Von Franz Neugebauer

Pfarrdechant Johannes Büll (l.) und Prädikant Alexander Becker brachten die Teilnehmenden während der Andacht am Bahnhofscafé zum Nachdenken. Foto: Franz Neugebauer

Rund 100 Personen waren der Einladung zur Teilnahme an der Andacht am Bahnhofscafé an der Radbahn gefolgt. Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker brachten die Teilnehmenden zum Nachdenken.

„Wir befinden uns im September 2021 und in einem reichen Land, das seine wirtschaftlichen Aufbruchszeiten längst hinter sich hat,“ äußerte Alexander Becker aus.

Reichtum

Mangel an Nahrung und an trinkbarem Wasser müsse hier niemand leiden, und auch wenn sich die Verteilung des materiellen Reichtums in Deutschland immer ungleicher entwickele: Die große Mehrheit der Menschheit könne von Lebensbedingungen wie in unserem Land nur träumen.

Und dennoch lebten hier Menschen, die trotz Arbeit und Geldverdienen, trotz Überfluss an Essen und Trinken und trotz übervoller Kleiderschränke ihr Leben als armselig empfänden, deren Hunger und Durst nicht gestillt sei, die an einer Kälte litten, gegen die keine Kleider helfen.

Lied

Die Antwort gab das gemeinsam gesungene Lied: „Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehen, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.“

Die Teilnehmenden verließen nachdenklich das große Terrain an der Radbahn mit der Gewissheit, über das eigene Leben neu zu reflektieren. In kleinen Gruppen wurde ausgiebig über die Gedankenanstöße von Büll und Becker diskutiert.

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