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Photovoltaikanlage hilft Dacherneuerung der Reithalle zu finanzieren / Neue Ladesäule am Borgweg

Beide Seiten profitieren

Laer

Eine Ladestation mit zwei Zapfstellen für E-Autos hat Christian Böwing aus Ahaus an der Reitanlage am Borgweg installiert. Diese können nicht nur die Mitglieder des Reitvereins, sondern alle Bürger nutzen. Zudem hat der Unternehmer aus Ahaus die finanziellen Möglichkeiten für die Erneuerung des Dachs der Reithalle geschaffen. Im Gegenzug durfte er darauf eine Photovoltaikanlage installieren. Ein guter Deal, befinden beide Seiten.

Von Sabine Niestertund

Vorsitzender Robert Müllers (l.), sein Stellvertreter Norbert Rikels (r.) und Christian Böwing aus Ahaus stellen die neue Ladestation mit den zwei Zapfsäulen vor Foto: Sabine Niestert

Für beide Seiten ist es eine optimale Win-win-Situation. So hat der Zucht-, Reit- und Fahrverein Laer ein neues Dach für seine Reitanlage am Borgweg bekommen. Dafür hat Christian Böwing aus Ahaus die finanzielle Möglichkeit geschaffen. Im Gegenzug haben die Verantwortlichen des ZRVs dem Unternehmer das Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage zur Verfügung gestellt. „Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist“, berichtet ZRF-Vorsitzender Robert Möllers während eines Pressetermins vor Ort, an dem auch sein Stellvertreter Norbert Rikels und Firmenchef Christian Böwing teilnehmen. Die drei stellen bei dieser Gelegenheit auch die neue Ladesäule mit zwei Zapfstellen für E-Autos vor, die das Energietechnik-Unternehmen aus Ahaus auf dem Gelände der Reitanlage installiert hat.

„Die Anlage ist auch für die Öffentlichkeit bestimmt“, erklärt Norbert Rikels, der sich noch genau erinnert, wie der Kontakt zu der Firma Böwing aus Ahaus entstanden ist. Dass Christian Böwing sauf der Suche nach Dächern von Reithallen ist, hatte Rikels vom befreundeten Reitverein aus Metelen gehört. „Wir hätten das neue Dach gar nicht alleine finanzieren können“, gesteht der Vorsitzende, dass dieses einen Batzen Geld gekostet hat. Die Maßnahme ist bereits im Jahr 2018 erfolgt. Darüber sind die Verantwortlichen des Reitvereins sehr glücklich, schließlich können sie so ihren Sport weiter betreiben und weiterhin Angebote unterbreiten. In Corona-Zeiten sind diese allerdings nur eingeschränkt möglich, was besonders für die Kinder schade ist. „Wir kontrollieren die Leute, die hineingehen, denn das müssen wir ja auch“, beschreibt Robert Möllers nur eine der Maßnahme. Kein Zweifel lassen er und Rikels daran, dass der Verein unter der Pandemie finanziell auch stark leidet. Beide hoffen nun, dass das Reitturnier im Frühjahr 2022 wieder durchführen können.

Doch zurück zur Ladesäule. „Die wird schon gut frequentiert“, freut sich Betreiber Böwing, der die Gelegenheit nutzt, gleich seinen eigenen Wagen aufzuladen. Dass auch die Mitglieder die zwei Zapfstellen gerne in Anspruch nehmen, hat auch Norbert Rikels beobachtet. „Sie reiten eine Runde, während ihre Autos am Zapfhahn hängen. Da es sich um eine öffentliche Anlage handelt, sind auch alle anderen Bürger eingeladen, sich vor Ort mit Energie zu versorgen. In der Zeit des Ladens bietet sich ein Spaziergang in die freie Natur an.

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