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Kolpingsfamilie Laer sammelt ausgediente Tannenbäume ein

Bürger danken mit Spenden

Laer

Weil die Helferinnen und Helfer nicht an den Haustüren geklingelt haben, um die Spenden direkt einzusammeln, war die Tannenbaum-Sammelaktion der Kolpingsfamilie in Laer bereits gegen 12 Uhr beendet. Diese fand unter strengen Regeln und Auflagen der Corona-Pandemie statt. Am nächsten Samstag (15. Januar) sind die „Kentruper Jungs“ in Holthausen unterwegs, um dort die ausgedienten Bäume einzusammeln.

Von Sabine Niestertund

Kraft und Beweglichkeit sind gefragt, wenn es darum geht, die ausgedienten Weihnachtsbäume zu den Fahrzeugen zu transportieren. Foto: Kolpingsfamilie

Die Bürgerinnen und Bürger wissen den Einsatz der heimischen Kolpingsfamilie zu schätzen. Dass diese trotz der erschwerten Bedingungen wegen der Corona-Pandemie am Samstag im Gemeindegebiet unterwegs war, um die ausgedienten Tannenbäume abzuholen, hat ihnen die lästige Fahrt zum Bauhof erspart. „Danke“, hieß es deswegen auf zahlreichen Briefumschlägen und Zetteln, die mit einer Geldspende im Postkasten von Josef Laumann landeten. Der frühere Vorsitzende agierte erneut als Ansprechpartner für die Aktion, die bei der großen Familie schon gute Tradition ist.

Wie bereits in 2021 waren er und seine Mitstreiter coronabedingt besonders gefordert, galt es doch die vorher mit dem Ordnungsamt abgestimmten Regeln und Auflagen einzuhalten. Möglichst viel Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen und die Hygienevorschriften beachten, hießen die Gebote der Stunde. „Wir haben uns bereits am Freitagnachmittag testen lassen“, berichtete Josef Laumann im Gespräch mit den WN. So sei neben dem 2G-Nachweis auch die Vorlage eines aktuellen Schnelltests erforderlich gewesen.

„Wir hatten wieder viele Helfer, wie beispielsweise von der Landjugend, die gleich mit einem Trecker gekommen ist“, freute sich der Hauptorganisator über die breite Unterstützung von außen. Um die Gruppen möglichst überschaubar zu halten, wurden die Sammelbezirke verkleinert und die Fahrzeuge auf insgesamt sechs erhöht. Treffpunkt für die zirka 30 Helferinnen und Helfer war am Morgen an der Sportallee. Dort gab es zunächst eine Einweisung für die Neulinge, aber auch für die „alten Hasen“. Zudem bekam jeder von ihnen eine Sicherheitsweste und Handschuhe. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So hatten drei fleißige Akteurinnen Brötchen geschmiert und mit Wurst, Käse und Kassler belegt. Diese wurden eingetütet und standen in Transportkästen zum freien Zugriff bereit. Dazu gab es Kakao und andere Getränke.

„Die Aktion ist gelaufen, wenn die Fahrzeuge unterwegs sind“, weiß Laumann aus jahrelanger Erfahrung. Die hilft ihm auch bei der Gruppeneinteilung. So sei es wichtig, dass auch immer zwei Kräfte dabei seien, die stark und beweglich seien, um die Bäume zu den Fahrzeugen zu transportieren. Die Fahrer hätten jeweils eine Liste mit den Routen und Telefonnummern der Kollegen, damit sie sich während der Aktion austauschen und gegenseitig unterstützen könnten. Gegen 12 Uhr konnte die Aktion bereits beendet werden. „Weil wir nicht geklingelt haben, ging es schneller als früher“, erklärt Laumann, dass bewusst auf Spendensammlungen an den Haustüren verzichtet wurde. Viele Laerer nutzten deswegen das Angebot und überwiesen ihre Spende für die Abholung ihres Baumes direkt auf das Konto der Kolpingsfamilie, Volksbank Ochtrup Laer DE 18 4016 4618 5100 2866 00 (Stichwort „Weihnachtsbaum“) oder warfen ihr Geld bei Familie Laumann am Falkenweg 3 ein. Das ist auch weiterhin möglich.

Die Kolpingsfamilie bedankt sich bei allen Helfern, Sammlern und Unterstützern, die freundlicherweise ihre Fahrzeuge und Anhänger zur Verfügung gestellt haben.

Am nächsten Samstag (15. Januar) sind die „Kentruper Jungs“ unterwegs, um im kleineren Ortsteil Holthausen die ausgedienten Tannenbäume einzusammeln und abzufahren.

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