Angehende Techniker entwerfen und bauen für Farmermobil Produktionsstraße für Futterketten

Da kommt kein Arbeiter mit

Laer/Coesfeld

Vier angehende Maschinenbautechniker des Coesfelder Pictorius Berufskollegs haben eine vollautomatische Produktionsstraße für Futterketten, die das Futter zu den Legehennen transportieren, entworfen und gebaut. Ihr wegweisendes Projekt steht in einer der Hallen von Farmermobil in Laer, einem Hersteller von mobilen Hühnerställen für die Legehennen-Haltung und die Hähnchenaufzucht.

Axel Roll

Die vier angehenden Techniker Alexander Sebbel, Marc Lepping, Tobias Kühlkamp und Fabian Braun (v.r.) zusammen mit Lehrer Holger Rieckmeyer (3.v.l.) und den Betreuern des Farmermobil-Teams hinter ihrer selbst gebauten und entworfenen Produktionsstraße für Futterketten. Foto: Axel Roll

Es rattert, klickt, blitzt und dampft – und am Ende rollt sich eine Stahlkette mit aufgeschweißten, streichholzlangen Winkeln in einem Drahtkorb. Arbeiter haben an der geschätzt zehn Meter langen Produktionsstraße nicht einen Finger im Spiel. Sie hätten auch schlechte Karten, müssten sie das Tempo halten, das die Maschine vorgibt. „360 Meter macht die am Tag“, sagt Alexander Sebbel mit hörbarem Stolz in der Stimme. Das laute Wunderwerk vor ihm ist so etwas wie sein Meisterstück, das er nicht alleine, sondern als Team mit Marc Lepping, Fabian Braun und Tobias Kühlkamp in drei Monaten nicht nur zusammengeschraubt, sondern auch entworfen hat.

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