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Das war 2021 in der Gemeinde Laer

Laer

Höhen und Tiefen bestimmten das Jahr 2021 in Laer und Holthausen. Neben der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen gab es aber auch Erfreuliches.

Die Verleihung des ersten Klimaschutzpreises Foto: Foto: Schriever

Die Frage, was aus dem ehemaligen Marienhospital und dem dazugehörigen Gelände werden soll, bewegt nicht nur die Politiker und die Gemeindeverwaltung, sondern auch die Bürgerschaft. Während einer Bürgerversammlung Anfang Dezember wird noch einmal heftig über die Planung zum Projekt Marienquartier diskutiert. Bürgermeister Manfred Kluthe hofft auf eine gute Lösung und verspricht, alle Stellungnahmen aus der Bevölkerung dem Investor vorzulegen.

Der Besuch von Ministerin Ina Scharrenbach in den Sommerferien gehört zu den Höhepunkten des Jahres. Schließlich hat die Christdemokratin Fördermittelbescheide für die Gemeinde und zwei Privatinitiativen im Gepäck. Über 356 000 Euro aus dem Programm „Auf die Plätze fertig los“ dürfen sich die Verantwortlichen des TuS Laer 08 und die Gemeinde freuen. 50 000 Euro fließen in die Dachsanierung der Ratsschänke, die Irina und David Potthoff gekauft haben und restaurieren. Über 27 000 Euro für die Fassadensanierung des Haupthauses und die Sanierung des Torhauses können Annette und Egon Schulte Altenroxel verfügen. Damit wird die Geburtsstätte von Werner Rolevinck, des wohl berühmtesten Mannes, der jemals in der Gemeinde Laer gelebt hat, erhalten.

Bemerkenswert auch die Aktion von Bündnis 90/Die Grünen und einer Bürgerinitiative, die sich für ein lebenswertes Laer ohne Lkw-Durchgangsverkehr einsetzen. Unter dem Motto „Sichere Ortsdurchfahrt Laer“ sammeln die Akteure zahlreiche Unterschriften und stellen einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat.

Nie vergessen werden die Bürger den Starkregen, der am Abend von Fronleichnam auf Laer und Holthausen niederprasselt. Die Wassermassen fluten Straßen, Plätze und Wohnhäuser in beiden Ortsteilen und hinterlassen eine Spur der Verwüstung mit hohen Schäden. Eine Spendenaktion des DRK-Ortsvereins und der Gemeinde soll den Opfern helfen. Zudem ist ein umfassendes Analyse- und Maßnahmenkonzept in Arbeit, das die Bevölkerung vor diesen Auswirkungen des Klimawandels künftig besser schützen sollen.

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