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Bürgermeister Kluthe soll Raumkonzept für kommunale Liegenschaften erstellen

Es gibt einen enormen Bedarf

Laer

Weil es einen enormen Bedarf nach zusätzlichen Räumen nicht nur seitens Schule, sondern auch von Fremdnutzern gibt, hat der Ausschuss für Schule, Bildung und Sport Bürgermeister Manfred Kluthe beauftragt, ein Raumkonzept für die Werner-Rolevinck-Grundschule zu erstellen. Dieses soll allerdings auch die anderen kommunalen Liegenschaften, wie beispielsweise die Sporthallen und den Alten Speicher umfassen.

Von Sabine Niestertund

Mit der Fertigstellung des Anbaus der Offenen Ganztagsschule ergibt sich eine neue Situation, die sich auch im noch zu erstellenden Raumkonzept für die Werner-Rolevinck-Grundschule niederschlagen soll. Mit der Fertigstellung des Anbaus der Offenen Ganztagsschule ergibt sich eine neue Situation, die sich auch im noch zu erstellenden Raumkonzept für die Werner-Rolevinck-Grundschule niederschlagen soll.

Die Räume der Werner-Rolevinck-Grundschule sind nicht nur bei der Lehrer- und Schülerschaft, sondern auch bei den sogenannten Fremdnutzern, die über kein eigenes Domizil verfügen, begehrt. Da sich mit der Fertigstellung des Anbaus der OGS eine neue Situation ergibt, hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ein Konzept für die Nutzung der Räumlichkeiten gefordert. Der entsprechende Antrag stand während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Sport unter dem Vorsitz von Elke Hemling (Grüne) zur Debatte.

Wie Grünen-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Moser-Emmerich ausführte, wolle die Partei dem Bürgermeister bei der Erstellung freie Hand lassen. Allerdings dürften die Kriterien, nach denen die Räume vergeben und belegt würden, nicht beliebig sein. Vielmehr solle das Konzept Kriterien enthalten, die objektiv, nachvollziehbar und transparent seien, ohne dabei die Entscheidungsfreiheit der Gemeinde zu sehr einzuschränken.

Zudem führten die Grünen an, dass zusätzliche Kosten kaum entstehen dürften, da die eigenen Planungskonzepte genutzt und auf bereits bestehende Vergabekriterien beziehungsweise Absprachen aufgebaut werden könnte.

Auf Zustimmung stieß der Antrag bei der CDU-Fraktion. Allerdings bat Christdemokratin Margarete Müller darum, ihn um die Nutzung der Sporthallen zu erweitern. Während Vereine dabei Vorrang haben sollten, regte sie an, dass die Gemeindeverwaltung bei einer gewerblichen Nutzung Miete fordern sollte. So entständen schließlich Kosten für die Reinigung und Instandhaltung.

Peter Epping von der SPD regte an, auch andere andere kommunale Liegenschaften, wie beispielsweise den Alten Speicher, in die Planungen mit ein zu beziehen. Dem stimmten alle Ausschussmitglieder zu.

„Das Pfarrheim ist nicht in unseren Händen“, erklärte der Bürgermeister, dass dieses Gebäude der Katholischen Kirchengemeinde gehört. Hingegen handele es sich bei der Grundschule, den Turnhallen und dem Alten Speicher um gemeindliche Liegenschaften, über dessen Belegung deswegen auch die Kommune frei verfügen könnte.

Rektorin Sylvia Beyer sagte der Verwaltungschef zu, dass die Gemeinde als Schulträger zuerst mit der Schulleitung sprechen würde, schließlich habe die Schule Vorrang. „Wir haben die frei gewordenen Räume auch im Blick“, kündigte die Schulleiterin zusätzlichen Bedarf an. So gäbe es in Corona-Zeiten mehr Platzbedarf.

„Wir brauchen ein Konzept, um allen Anforderungen gerecht zu werden“, befand auch der Bürgermeister. Da Laer über keine Bürgerhalle verfüge, gäbe es einige Gruppierungen, die Bedarf nach Räumlichkeiten hätten. Dazu gehört beispielsweise das Blasorchester und die private Musikschule „Musik Aktiv“. Sie und einige andere hoffen, dass ihre Wünsche nach Räumlichkeiten berücksichtigt werden.

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