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Schnatgang des Ortskulturrings Horstmar-Leer

Immer an der Grenze entlang

Horstmar/Leer

50 Personen beteiligten sich am Schnatgang, zu dem der Ortskulturring Horstmar-Leer eingeladen hatte. Los ging es vom Dorfpark, um die Grenzen von Leer min östlicher Richtung abzulaufen. Zwischendurch gab es einige kurze Pausen und zum Schluss ein gemeinsames Abendessen im Gasthof Vissing/Wegmann.

Bei leichten Minusgraden machten sich die Schnatgängerinnen und Schnatgänger auf den Weg.

Die Teilnehmenden des Schnatgangs des Ortskulturrings Horstmar-Leer sind auf ihre Kosten gekommen. 50 Personen trafen sich am Dorfpark, um die Grenzen von Leer in östlicher Richtung abzulaufen.

„Wir sind ausgebucht“, freuten sich Franz Ahmann, Martin Zintl und Anne Telgmann vom Vorstand über den guten Zuspruch.

50 Teilnehmer

Nach Informationen über die Tradition dieses Brauchs durch Franz Ahmann erhielten die Wanderinnen und Wanderer ein „Schnäpsken“ zum Aufwärmen. Bei leichten Minusgraden brach die Gruppe auf in Richtung Herswiesen. In Höhe des Anwesens Bogenstahl fand man den ersten Grenzstein. Bald ging es ab von befestigten Wegen über Wiesen- und Ackerränder.

In der Vorankündigung hatten die Veranstalter darauf hingewiesen, dass der Grenzgang eine „Cross-Country-Veranstaltung“ werde und festes Schuhwerk erforderlich sei. Durch Pfützen, Matsch und Lehm ging es ebenso wie über Wasserläufe und Zäune als auch durch dichtes Unterholz und so manch Brombeerbusch.

Nach einer kurzen Pause bei Familie Vorspohl an der Grenze zur Bauerschaft Dumte ging es weiter in den Bereich Alst. Bei Familie Wermelt machte die Gruppe eine längere Rast, denn dort wartete eine Suppe auf die Schnatgänger. So gestärkt ging es weiter über Stock und Stein. Dabei erfuhren alle auf dem Schöppinger Berg, wie anhänglich Lehm sein kann.

Versorgungswagen

Eine weitere Rast wurde bei der Familie Kösters auf dem Berg eingelegt. Dort hatte man eine gute Fernsicht ins nördliche Münsterland. Bei jeder Rast war Ernst Telgmann mit seinem Versorgungswagen zur Stelle und hatte schon Bänke und Stühle aufgestellt.

Nach 20 Kilometern endete der Rundgang im Gasthof Vissing/Wegmann mit einem Essen. Dabei galt ein besonderes Lob Anne Telgmann als Tour-Guide. Sie hatte die Truppe an der Leerer Außengrenze entlang geführt.

Der zweite Gang findet am 4. Februar (Samstag) statt. Dieser ist mit 50 Personen bereits ausgebucht.

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