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TuS Laer 08 will die Umkleidekabinen in Eigenleistung „aufhübschen“

Kein Aushängeschild für die Gemeinde Laer

Laer

Weil die Umkleidekabinen und sanitären Anlagen am Sportplatz sich in keinem guten Zustand befinden und nicht gerade ein Aushängeschild für die Gemeinde Laer sind, will der TuS Laer 08 diese in Eigenleistung „aufhübschen“. Während der jüngsten Sitzung des Sportausschusses bat der TuS-Vorstand darum, dass die Gemeinde Laer die Materialkosten übernimmt. Diese sollen auf maximal 7000 Euro begrenzt werden.

-abi-

Dankbar, dass es den TuS Laer 08 mit seinen zahlreichen Angeboten sowie dem ehrenamtlichen Engagement seiner Verantwortlichen und vielen Helfer gibt, zeigten sich während ihrer jüngsten Sitzung die Mitglieder des Sportausschusses. Diese hatten sich zuvor mit einem Antrag des TuS vom 8. Juni befasst. Darin geht es um die Finanzierungsmöglichkeiten für den Neubau von vier Umkleidekabinen nebst sanitären Anlagen und einer Schiedsrichterkabine. Einstimmig folgte das Fachgremium unter dem Vorsitz von Elke Hemling (Grüne) dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Bürgermeister zu beauftragen , Finanzierungsmöglichkeiten zu eruieren.

Längere Zeit diskutierten die Ausschussmitglieder über einen Vorschlag, den die Zweite Vorsitzende, Sonja Thüning, unterbreitete. Sie zog zunächst den Antrag vom 12. April 2021 auf Bereitstellung von Mitteln aus der Sportstättenpauschale zur Umrüstung auf eine LED-Flutlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz zurück. Wichtiger sei es dem Vorstand des TuS, möglichst schnell die vorhandenen Umkleidekabinen in Eigenleistung „anzuhübschen“. Diese befänden sich in einem sehr schlechten Zustand und seien damit kein gutes Aushängeschild für den Ort Laer. Dass man sich schon fast für diese schämen müsse, gab auch TuS-Vorsitzender Schwier Thomas Schwier zu bedenken. „Wir wollen die Betroffenen nicht länger vertrösten“, erklärte er, dass seine Mitstreiter und er, die Verbesserungsmaßnahmen in Eigenarbeit durchführen wollten.

Um die Sache in die Hand nehmen zu können, baten die Besucher die Gemeinde um die Bereitstellung der Materialkosten, die sich nach Schätzungen des Geschäftsführers Georg Wolff auf 7000 bis 8000 Euro beliefen. Natürlich wolle man sich auch selbst nach Sponsoren umsehen, um die Kosten möglichst gering zu halten.

„Es handelt sich nur um eine Auffrischungsmaßnahme, die den Sportbetrieb auf ein vernünftiges Niveau hebt“, bat Bürgermeister Manfred Kluthe, das Gremium die Sache direkt zu entscheiden, um zu einer eine kurzfristigen Lösung zu kommen. Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, die Summe auf maximal 7000 Euro zu begrenzen. Schließlich dürfe die Sache nicht aus dem Ruder laufen.

Dass es sich um gut investiertes Geld handelt, betonte der Bürgermeister. Als Eigentümer der Sportanlage sei die Gemeinde Laer zuständig, die froh sei, dass der TuS dort so vielfältig aktiv sei.

Hauptnutzer der Sportstätte sind zirka 700 Mitglieder in verschiedenen Sparten. Dass die Hälfte von diesen Kinder seien, räumte die Zweite Vorsitzende ein. Sonja Thüning erinnerte auch daran, dass der Sportplatz bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

„Wir brauchen ein Konzept für die nächsten 15 Jahre, das wir sukzessive abarbeiten können“, gab der Bürgermeister die Richtung vor.

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