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Gemeinde profitiert vom Innenstadtförderprogramm des Landes

Laer bekommt 69 498 Euro

Laer

Über 69 498 Euro aus dem Innenstadtförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen darf sich die Gemeinde Laer freuen. „Wir möchten damit einen starken Impuls zur Belebung unseres Ortskerns setzen“, erklärt Bürgermeister Manfred Kluthe zum Einsatz der bewilligten Fördermittel. Gespannt auf das Ergebnis zeigt sich bereits die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking, die sich für die Laerer freut.

Von und

Ihnen allen war im März daran gelegen, dass es bei Claas an der Hohen Straße weiter geht: Bürgermeister Manfred Kluthe, Daniel Matlik von der Stabstelle Marketing der Gemeinde Laer, die Eheleute Marita und Eberhard Claas, Judith Skowasch von der WertArbeit Steinfurt und Bernd Moorkamp von der Geschäftsführung (v.l.). Den Kooperationspartnern ist daran gelegen, dass der Dorfkern neu belebt wird. Mit ihrer Initiative haben sie zumindest schon einmal bewirkt, dass das Ladenlokal nicht leer steht. Foto: Foto:Sabine Niestert

„Eine lebendige Innenstadt fördert die Lebensqualität vor Ort. Deshalb ist es uns ein zentrales Anliegen, die Städte zu unterstützen, mit guten Ideen Leerstände zu füllen und die Fußgängerzone zu beleben. Dass Laer 69 498 Euro aus dem Innenstadtförderprogramm bekommt, ist also eine super Sache“, freut sich die heimische Abgeordnete Christina Schulze Föcking gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Kluthe in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Die Christdemokratin zeigt sich überzeugt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger von diesen Mitteln profitieren und etwas Gutes vor Ort damit erreicht werden kann. Bei der Umsetzung wünscht die Landtagsabgeordnete Manfred Kluthe und seinem Team im Rathaus viel Erfolg. Sie sei schon gespannt auf das Ergebnis.

„Ich freue mich riesig über die bewilligten Fördermittel für meine Gemeinde“, kommentiert Bürgermeister Manfred Kluthe die positive Nachricht aus Düsseldorf. Man wolle damit einen starken Impuls zur Belebung des Ortskerns setzen. „Wir denken unter anderem an frequenzbringende Konzepte, wie Popup-Stores, gastronomische Startups, Generationencafé, Direktverkauf landwirtschaftlicher Produkte bis hin zu kulturwirtschaftlichen Nutzungen“, kündigt der Gemeindechef an, der dem Ministerium dankt und möglichst schnell an die Arbeit gehen will.

Bereits im November 2020 konnten die ersten Anträge des Innenstadtförderprogrammes bewilligt werden. Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, haben bereits Metelen und Steinfurt Förderzusagen in Höhe von fast einer Million Euro aus dem Landesprogramm erhalten. Zusammen mit dieser Förderrunde fließen in Metelen, Steinfurt, Greven, Wettringen, Ochtrup, Neuenkirchen und Laer insgesamt rund 1,6 Millionen Euro.

Städte und Gemeinden werden mit diesem bundesweit einmaligen Landesprogramm in die Lage versetzt, den coronabedingten Folgen in den Innenstädten und Zentren aktives Handeln entgegen zu setzen. Der sichtbaren Schließung von Kaufhäusern und dem zunehmenden Leerstand von Ladenlokalen, Gastronomieflächen und ganzen Immobilien kann mit neuen Ins­trumenten begegnet werden, die von Seiten des Landes mit 90 Prozent gefördert werden.

Dabei geht die Landesregierung Nordrhein-Westfalen neue Wege und gibt den Städten und Gemeinden viel Spielraum, das Richtige für das Herz ihrer Städte und Gemeinden zu tun.

Ob die Anmietung von Ladenlokalen, der Erwerb von Gebäuden, die Verhandlung mit den Grundstückseigentümern von Einzelhandelsgroßimmobilien oder die Erarbeitung von gemeinsamen Perspektiven mit Handel, Eigentümern und Politik: „Jede Kommune kann hier ihrer individuellen Herausforderung gerecht werden“, meint die Landesregierung.

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