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Ein Traum geht in Erfüllung

Ministerin Ina Scharrenbach überreicht Zuwendungsbescheid über 1,297 Millionen Euro

Laer

Persönlich hat Ministerin Ina Scharrenbach den Zuwendungsbescheid aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten NRW 2022“ während eines Besuchs in Laer an Bürgermeister Manfred Kluthe überreicht. Der Übergabe-Termin entwickelte sich zu einer Art Volksfest.

Freudig unterschreibt Manfred Kluthe den Erhalt des Zuwendungsbescheids, den ihn zuvor Ministerin Ina Scharrenbach überreicht hat. Begeistert applaudieren die Besucher. Für eine flotte Tanzdarbietung sorgt die vereinseigene Gruppe Tinitus.

Für die Gemeinde Laer ist es wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zugleich. Immerhin bekommt sie 1,297 Millionen Euro, um ihre Idee von einem Bürgersportpark, in dem alle sportinteressierten Menschen ein neues Zuhause finden, zu verwirklichen. Kein Wunder, dass die Übergabe des entsprechenden Förderbescheids durch Ministerin Ina Scharrenbach am Sonntagmittag wie eine Art Volksfest gefeiert wird. So haben sich die Verantwortlichen des Sportvereins, Mitglieder des Gemeinderates, Mitarbeitende der Verwaltung und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf dem Sportplatz versammelt, um den freudigen Termin live mitzuerleben.

Die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat es sich nicht nehmen lassen, auch diesen Zuwendungsbescheid persönlich zu überbringen. Dabei erinnert sie sich noch gut an ihren Besuch im Sommer 2021, als sie ebenfalls Förderbescheide fürs Ewaldidorf im Gepäck hatte. Schon damals hätten sie die Entscheidungsträger des TuS Laer 08 auf den nicht geraden guten Zustand des Vereinshauses hingewiesen, das jetzt erneuert werden soll.

Glücklich, dass die Gemeinde es noch geschafft hat, in den „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten NRW 2022“ aufgenommen zu werden, zeigt sich Bürgermeister Manfred Kluthe, der in der illustren Runde auch Landrat Dr. Martin Sommer und die CDU-Landtagsabgeordnete Christiana Schulze Föcking begrüßt. Sie alle wissen, dass Sport nicht nur die Gesundheit fördert, sondern darüber hinaus auch den Menschen insgesamt resilienter macht, und zwar körperlich und mental.

Jede Stadt und Gemeinde müsse sich aktiv der Herausforderung stellen, der Bewegungsarmut, die sich durch die Corona-Pandemie gerade bei Kindern und Jugendlichen noch verstärkt habe, entgegenzuwirken. Vor dem Hintergrund vieler alltäglicher Herausforderungen und multipler Krisen, sei das wichtiger denn je, befindet der Bürgermeister, der betont, dass es in Laer nicht an sportlichen Angeboten mangelt. „Das vielseitige Angebot des TuS Laer 08 ist überwältigend“, lobt er die vorhandene Bandbreite, die von Fußball, Badminton, Teakwondo, Turnen, Fitnesskursen, Volleyball über Sport für Menschen mit Handycap bis zum Deutschen Sportabzeichen reicht. Nicht zu vergessen die zahlreichen privaten Initiativen, die sich alle der Bewegung verschrieben hätten. Selbst im Bereich der Senioren sei eine große Aktivität zu verzeichnen.

Der Investitionsstau im Sportbereich sei allerdings auch in Laer nicht zu übersehen. „Es war klar, dass hier dringend etwas geschehen muss“, verdeutlicht der Verwaltungschef, dass die ersten diesbezüglichen Bestrebungen bereits in 2020 begonnen hätten. Aufgrund der schwierigen gemeindlichen Haushaltslage hätte man sich seinerzeit bereits nach angemessenen Förderprogrammen umgesehen. Neben dem Programm „Moderne Sportstätte“ sei für die Gemeinde der Investitionspakt von Land und Bund zur Förderung von Sportstätten maßgeblich.

„Die Ausrichtung auf den Breitensport passte dabei zu 100 Prozent zu unseren Überlegungen, den Park einerseits zu modernisieren und ihn gleichzeitig für alle sportinteressierten Menschen vor Ort zu öffnen“, betont Kluthe. Auf dem Außengelände entstehe mit einer Breitensportanlage und einem Multifunktionsfeld etwas völlig Neues, was das Angebot auf eine ganz andere Stufe heben werde. Mit dem jetzigen Förderbescheid könne die Gemeinde das Konzept nun vervollständigen und sich den Traum von einem neuen, modernen und zielgruppengerechten Funktionsgebäude leisten. „So wird es möglich sein, barrierefreie Duschen und sanitäre Anlagen, getrennte Umkleideräume in ausreichender Größe und einen Bewegungsraum zu schaffen“, so der Bürgermeister, der hofft, dass das Projekt bis Ende 2024 realisiert werden kann.

Natürlich werde das Gebäude energetisch auf dem neuesten Stand errichtet, um auch dem Klimaschutz genüge zu tun.

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