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Dienstjubiläum Annegret Schulze Icking-Krafeld und Ingrid Bockstette

Mit 22 Kindern begonnen

Laer

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Henrich-Valck-Kindergarten in Laer konnten am Montag die beiden staatlich anerkannten Erzieherinnen Annegret Schulze Icking-Krafeld und Ingrid Bockstette feiern. Dazu gratulierten Pfarrer Andreas Ullrich und Verbundleiter Thomas Maihaus den beiden Jubilarinnen.

Von Sabine Niestert

Mit Blumen haben Verbundleiter Thomas Maihaus (l.) und Pfarrer Andreas Ullrich Erzieherin Ingrid Bockstette ( Foto: Sabine Niestert

Mit Regina Raue, Renate Rosing und Monika Wuhlmann gehören sie zu den Frauen der ersten Stunde des Henrich-Valck-Kindergartens. Während die drei Genannten die Einrichtung jedoch bereits in Richtung Ruhestand verlassen haben, sind Annegret Schulze Icking-Krafeld und Ingrid Bockstette dort noch im vollen Einsatz.

Die beiden staatlich anerkannten Erzieherinnen konnten gestern ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Dazu gratulierten Pfarrer Andreas Ullrich und Verbundleiter Thomas Maihaus den beiden Mitarbeiterinnen mit bunten Blumensträußen. Zur Feier des Tages gab es ein Gläschen Sekt für die Erwachsenen sowie Saft und Kuchen für den Nachwuchs.

Ein Vierteljahrhundert kontinuierlich im Dienst der Katholischen Kirchengemeinde ist schon ein Grund zu feiern, befanden die beiden offiziellen Gratulanten. Dass sich seit 1997 einiges getan und verändert hat, zeigte sich beim Jubiläumsplausch in der kleinen Runde.

Vor 25 Jahren gab es den Henrich-Valck-Kindergarten noch gar nicht, denn er musste noch gebaut werden. Die ersten kleinen Besucherinnen und Besucher waren deswegen für ein Jahr provisorisch in den Turnräumen der Kindergärten St. Bartholomäus und Ewaldi untergebracht. Die beiden Jubilarinnen erinnern sich noch gut daran, dass dort eine ganz andere Atmosphäre als in den heutigen Räumlichkeiten geherrscht hat. „Die Kinder waren mit sehr wenig zufrieden“, schildert Ingrid Bockstedde, dass es in der Improvisationsphase viel weniger Spielzeug und Komfort gegeben hat. Trotzdem sei die Stimmung vor Ort immer gut gewesen.

Auch eine ganztägige Betreuungszeit von 7 bis 16.30 Uhr sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Kita waren vor 25 Jahren noch undenkbar. „Wir haben mit 22 Kindern begonnen“, berichtet Annegret Schulze Icking-Krafeld, die 2017 die Nachfolge von Regina Raue angetreten und die Leitung der Einrichtung übernommen hat. Die zählt inzwischen 42 Mädchen und Jungen, die in drei Gruppen betreut werden. Insgesamt zehn Kräfte kümmern sich um den Nachwuchs, darunter ein junger Mann, der die PIA-Ausbildung (Praxis integrierte Ausbildung zum Erzieher) absolviert. „Als Haus der kleinen Forscher“ hat der Kindergarten seinen besonderen Schwerpunkt. „Das deckt so einiges ab“, freut sich die Einrichtungsleiterin, dass die Auszeichnung gerade erneuert worden ist.

Als sehr gut bezeichnen die Jubilarinnen das Klima im Team, das stets sehr beständig und kollegial gewesen sei. Das bestätigt Verbundleiter Thomas Maihaus. Gerade während der schlimmsten Coronazeit habe man sich stets aufeinander verlassen können. Zudem lobt der Verbundleiter die Flexibilität der Mitarbeitenden, ohne die es gar nicht gegangen wäre. Dass die Pandemie bisher wohl die größte Herausforderung in ihrer beruflichen Laufbahn war, räumen auch die beiden Jubilarinnen ein, die immer schnell auf die neuen Verordnungen und Auflagen reagieren mussten.

„Die Zeit ist wie im Flug vergangen“, bilanziert die Einrichtungsleiterin und Ingrid Bockstette – sie ist die Älteste im Team – nickt bestätigend. Obwohl die 64-Jährige ihre Arbeit mit den Kindern liebt, freut die Laererin sich auf ihre Rente, die im Jahr 2024 ansteht.

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