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Gelungener Auftakt für die neuen Veranstalter des Laerer Weihnachtsmarktes

Nikolaus wird zum Riesenmagnet

Laer

Zu den Höhepunkten des Weihnachtsmarktes am dritten Advents-Wochenende gehörte zweifelsohne der Besuch des Nikolaus, der am frühen Samstagabend zahlreiche Eltern mit ihren Kindern zum Rathausplatz lockte. Dort begrüßte Bürgermeister Manfred Kluthe den willkommenen Himmelsboten.

Von Sabine Niestert

Bunt und vielfältig ist das Angebot der zahlreichen Ausstellerinnen und Aussteller.

Ob die riesige Auswahl an Geschenkartikeln, die bunte Unterhaltung, die Vielfalt an lukullischen Genüssen, die heimelig gastlichen Orte, um sich aufzuwärmen oder die gute Gelegenheit, zahlreiche Freunde und Bekannte zu treffen, der Laerer Weihnachtsmarkt bietet alles das, was das Herz der kleinen und großer Fans der adventlichen Freiluftveranstaltungen im Ewaldidorf begehrt.

Nach zwei Jahren corona-bedingter Zwangspause strömen die ersten Besucherinnen und Besucher – zur großen Freude der Ausstellerinnen und Aussteller – gleich kurz nach der Eröffnung am Samstagnachmittag in den Dorfkern, um das bunte Treiben auf dem Rathausplatz und rundherum zu genießen.

Schnell bilden sich erste Schlangen vor dem Haus Rollier. Dort gibt der Förderverein der Werner-Rolevinck-Schule die Preise seiner Tombola aus. „Es läuft sehr gut“, freut sich Nico Schültingkemper. Keine Frage, das engagierte Helferteam hat alle Hände voll zu tun, um den gewaltigen Ansturm zu bewältigen. Für weiteren Nachschub an Besuchern sorgen die Losverkäufer, die mit ihren Bauchläden im Getümmel unterwegs sind.

Schokoladentäfelchen zur Stärkung der Gäste verteilen die niedlichen Engel, die unermüdlich ihre Runden drehen und damit zum besonderen Flair des Weihnachtsmarktes beitragen. Aber auch die individuell geschmückten Holzhütten, die sich über den Rathausplatz hinaus bis zur Bernhard-Holtmann-Straße und den Gemeindeparkplatz erstrecken, sorgen für ein wahres warmes Lichtermeer, das mit einsetzender Dunkelheit noch besser zur Geltung kommt.

Unterwegs ist auch Pfarrer Andreas Ullrich, der die Zeit kurz vor der Vorabendmesse in Holthausen nutzt, und sich mit den Veranstaltern sowie den Beschickerinnen und Beschickern freut, dass das Wetter so gut mitspielt. Das wissen auch die Mitstreiter der Werkgruppe des Heimatvereins um Manfred Sommer zu schätzen, die ihr eigenes Häuschen neben dem Haus Rollier aufgebaut haben. „Wir sind sehr zufrieden“, freuen sich die Bastler und Tüftler, dass nicht nur ihre Vogelhäuschen, sondern auch die schmucken Schmiedewerke und die anderen Werkarbeiten guten Absatz finden. Begehrt sind auch die münsterländischen Tapas und der heiße Aperol, den das fleißige Gastgeber-Team im Domizil des Heimatvereins im Stübchen am Kamin kredenzt. Zudem gibt es eine Diashow mit historischen Aufnahmen.

Glücklich, dass seine gebrannten Mandeln einen sehr guten Absatz finden, zeigt sich beispielsweise auch die Mannschaft des Laerer Madrigalchores und seines Fördervereins.

„Es ist sehr schön hier in Laer“, lobt Elke Schmitz aus dem benachbarten Steinfurt die neuen Veranstalter des Laerer Weihnachtsmarktes. Die Buchautorin und Brigitte Nolte haben sich zusammengetan und bieten selbst gemachte Keramikarbeiten an zwei Ständen an.

Mit zunehmender Dunkelheit füllt sich der Rathausplatz. Schließlich hat sich der Nikolaus angekündigt, der wie ein Riesenmagnet wirkt. So wollen die Kinder natürlich einen Platz in seiner Nähe ergattern, was beim dichten Gedränge gar nicht so einfach ist. Beim Einzug bahnt der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Nikolauslied dem heiß ersehnten Himmelsboten seinen Weg durch die Menge. Eine kurze Begrüßung durch Bürgermeister Manfred Kluthe, ein Gedicht und schon beginnt der Run auf die 500 Stutenkerle, die der Hohe Besucher und seine eifrigen Helferinnen und Helfer an die Mädchen und Jungen verteilen. Ein toller Abschluss des ersten Weihnachtsmarkt-Tages für die Kleinen, bevor sie ins Bett müssen, während den Erwachsenen noch ein bisschen Zeit bleibt.

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