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Haupt- und Finanzausschuss stimmt zu

Wehr braucht ein neues Fahrzeug

Laer

Die Freiwillige Feuerwehr Laer braucht einen neuen Kommandowagen, weil das aktuelle Gefährt mit seinen 16 Jahren sehr reparaturbedürftig ist. Kosten von mindestens 2800 Euro würden für die Instandsetzung fällig, was die Entscheidungsträger als unwirtschaftlich ansehen. Deswegen haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses dafür gestimmt, dass der Bürgermeister sich um eine Ersatzbeschaffung kümmern soll.

Sabine Niestert

Foto: Jonas Hille

Damit die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Laer gut gelingen kann, braucht sie neben gut ausgebildetem Personal einen gut funktionierenden Fahrzeugpark.

Weil der Kommandowagen (KdoW) – dabei handelt es sich um einen 16 Jahre alten Audi A4 Avant – reparaturbedürftig ist und aufgrund technischer Mängel nicht mehr für den Brand- und Katastrophenschutz vor Ort eingesetzt werden kann, steht jetzt eine Ersatzbeschaffung auf dem Plan.

Um diese ging es während der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Wie aus einer Sachdarstellung der Gemeindeverwaltung hervorgeht, sei – laut eines Angebots eines Autohauses – eine Reparatur des Fahrzeugs mit Kosten in Höhe von mindestens 2800 Euro verbunden. Die Gemeinde Laer hat das Fahrzeug am 23. Januar 2019 erworben. Es war bis zu diesem Zeitpunkt im Feuer- und Katastrophenschutz des Kreises Steinfurt eingesetzt. Dieser hatte es ausgesondert und den 24 kreisangehörigen Städten und Kommunen zum Kauf angeboten. Meistbietende Gemeinde war mit 1650 Euro die Gemeinde Laer.

„Der Audi hat drei Jahre gehalten und ist rund 250 000 Kilometer gelaufen, das war super“, meinte Brandinspektor Marco Spatschil. Wie Gemeindebrandinspektor Daniel Borgmann erklärte, kümmert dieser sich als sein Stellvertreter um alles, was mit Technik zu tun hat.

Der Einsatzführungsdienst nutzt das Fahrzeug, um den Brandschutz in der Gemeinde tagsüber sicherzustellen. Die Kameradinnen und Kameraden sind überwiegend auswärts beschäftigt. „Aufgrund der geringen Tagesverfügbarkeit ist das Fahrzeug dringend notwendig“, heißt es in der Verwaltungsvorlage weiter.

Zudem würde der Wagen darüber hinaus insbesondere an den Wochenenden für den Besuch der Lehrgänge beim Institut der Feuerwehr und dem Kreis Steinfurt eingesetzt.

Auch der Brandschutzbedarfsplan stelle fest, dass ein Kommandowagen als Führungsfahrzeug weiterhin erforderlich sei. Unter Berücksichtigung der festgestellten Kosten für eine Reparatur sei eine solche unwirtschaftlich. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu, den Bürgermeister damit zu beauftragen, einen Kommandowagen für die Wehr zu beschaffen.

Im Haushaltsplan für das laufende Jahr wurden 50 000 Euro als investive Maßnahme für die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs bereitgestellt.

„Der Betrag wird in diesem Jahr nicht in Anspruch genommen und kann für die Ersatzbeschaffung eines Kommandowagens im Rahmen der flexiblen Haushaltsbewirtschaftung eingesetzt werden“, werden in der Vorlage die finanziellen Auswirkungen beschrieben.

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