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Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr

61 Aktive stehen bereit

Metelen

61 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Metelen stehen rund um die Uhr bereit, um Leib und Leben, Haus und Hof, Hab und Gut zu schützen. 45 Mal rückten die Kameraden in 2017 aus. Das vergangene Jahr ließen sie jetzt auf ihrer Generalversammlung Revue passieren. 

Norbert Hoppe

In die aktive Wehr aufgenommen wurden Marc Trompeter, Sebastian Segeler, Pablo Schiermann, Leon Just und Mareike Bücker – im Bild mit Bürgermeister Gregor Krabbe (l.) und Wehrführer Manfred Krude (r.) Foto: Norbert Hoppe

„Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr.“ Dieser Wahlspruch ist für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr in Metelen Aufgabe und Verpflichtung. Wenn es darauf ankommt, Leib und Leben, Haus und Hof, Hab und Gut der Menschen vor Vernichtung und Zerstörung zu schützen, sei die Feuerwehr zur Stelle, betonte Wehrführer Manfred Krude bei seiner Begrüßung zur diesjährigen Generalversammlung.

Nach der Vorabendmesse in der Pfarrkirche, die von der Feuerwehr mit Messdienern und Lektoren mitgestaltet wurde, waren mehr als 80 Kameraden ins Gerätehaus gekommen und hörten gespannt zu, als Krude das vergangene Jahr Revue passieren ließ. Bei 45 Einsätzen konnte die Feuerwehr Menschen aus Zwangslagen befreien. Nicht nur bei Bränden rücke die Wehr aus, auch bei der Beseitigung von Ölspuren, der Rettung von bei Verkehrsunfällen eingeklemmten Personen und aktuell bei Sturmschäden sei die Wehr zur Stelle. „61 aktive Frauen und Männer stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Metelen 24 Stunden an 365 Tagen Gewehr bei Fuß“, so die beeindruckende Bilanz des Wehrführers.

Seit ziemlich genau 90 Jahren – die Feuerwehr wurde im Februar 1928 gegründet – machen die aktiven Mitglieder, Frauen und Männer, ihren freiwilligen und unentgeltlichen Dienst in der Gemeinde Metelen. Im Namen aller Einwohner sagte Bürgermeister Gregor Krabbe ein großes Dankeschön an die Feuerwehr, die eine Aufgabe übernehme, für die gesetzlich die Kommune zuständig sei. „Inzwischen wurde der Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde verabschiedet, der bis zum Jahr 2022 neue Investitionen in den Fahrzeugpark und die Ausrüstung ermöglicht“, sagte der Bürgermeister in seinem Grußwort.

Zugführer Ansgar Stening informierte in seinem Bericht darüber, dass zwei Drittel aller Einsätze an Wochentagen und davon die meisten tagsüber nötig seien. „Umso wichtiger ist es, genügend Nachwuchskräfte zu rekrutieren, die kurzfristig in unserer Gemeinde zur Verfügung stehen können“, warb Stening für eine aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

Über einen erfolgreichen Start der „Sanitäter vor Ort“ freute sich Thomas Krabbe vom DRK-Ortsverein. Mit dem Roten Kreuz, dem Malteser-Hilfsdienst und der Feuerwehr stünden seit Februar etwa 20 ehrenamtliche Sanitäter bereit, um im Notfall schnelle Hilfe zu leisten. Bereits 95 Einsätze waren im vergangenen Jahr zu verzeichnen, so Krabbe in seinem Bericht. Er bat darum, auch weiterhin die Sanitäter mit Spenden zu fördern, damit dieser Dienst in der Gemeinde dauerhaft weitergeführt werden könne.

Beschlossen wurde die Generalversammlung der Feuerwehr mit der Ehrung der Jubilare, der Begrüßung der neuen Mitglieder und der Beförderung aktiver Feuerwehrleute sowie mit einem Abendessen und einem fröhlichen Beisammensein.

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