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DAHW-Gruppe bereitet Basar für Lepra- und Tuberkulosehilfe vor

Alle Jahre wieder – für den guten Zweck

Metelen

Es ist mal wieder Hochsaison für die DAHW-Gruppe Metelen. Das 20-köpfige Frauenteam bereitet den Basar in der Oase vor, dessen Erlös wieder der Lepra- und Tuberkulosehilfe zu Gute kommen wird. Das Angebot an gebastelten Geschenkideen ist reichhaltig. Ergänzt wird es durch Kränze, die in dieser Woche gebunden werden. Und wer mag, kann am Sonntag auch an der Kaffeetafel Platz nehmen.

Von Dorothee Zimmer

Auch das Binden von Kränzen gehört zur Vorbereitung auf den Basar am Wochenende. Das Binden der Zweige erfolgt immer erst in der Woche vor dem Basartermin, während das ganze Jahr über Geschenke, gebastelt werden. Foto: Dorothee Zimmer

Der Lepra-Basar in der Oase findet an diesem Wochenende statt. Im vorigen Jahr hatten die rund 20 Frauen der örtlichen DAHW-Aktionsgruppe wegen der Corona-Auflagen beschlossen, ihn ausfallen zu lassen. Jetzt knüpfen sie engagiert und motiviert wieder da an, wo sie aufgehört haben. „Wir alle freuen uns darauf“, sagen Margret Hasken und Monika Schiermann. Die beiden Sprecherinnen weisen darauf hin, dass beim Besuch am Samstag (20. November) und Sonntag (21. November) die 2G-Regel gilt.

Zwischenzeitlich lagern in der Oase bereits wieder etliche Kartons mit verschiedenen Bastelarbeiten, die die Advents- und Weihnachtszeit ein bisschen schöner machen. Zahlreiche Ideen sind mit viel Geschick von den handwerklich versierten Gruppenmitgliedern in allerlei Dekoratives umgesetzt worden. Da staunt der Laie zuweilen.

Einige Beispiele aus dem großen Angebot: Kleine Kleeblätter mit guten Wünschen für das Jahr 2022, Vogelhäuschen, Krippen aus Baumrinde, Gestricktes und Genähtes, Wichtel, verschiedene Sterne, Holzleisten mit Filzfiguren sowie Tannenbäume aus Holz mit indirekter Beleuchtung.

Und wie immer, wenn der Basar kurz bevor steht, treffen sich einige Frauen an den Abenden zuvor, um Kränze aus frischem Grün, das aus verschiedenen Privatgärten stammt, zu binden. „Das machen wir jetzt stramm bis zum Wochenende“, erklärt Margret Hasken.

An beiden Tagen lädt die Gruppe auch zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Die im Café aufgestellten Tische und Stühle stehen jedoch weiter auseinander als gewohnt. Außerdem wird der Kaffee in Mitnehm-Bechern ausgeschenkt und nicht in Tassen. Wie in den Jahren zuvor ergeht die Bitte an alle Unterstützer, Kuchen zu spenden. Deren Verkauf fließt ebenfalls in den Erlös für die Lepra- und Tuberkulosehilfe. „Wir sind allen dankbar, die uns dabei unterstützen.“

In unmittelbarer Nähe zum Lepra-Basar gibt es weitere Möglichkeiten zum vorweihnachtlichen Flanieren: So offeriert der Eine-Welt-Laden der Kolpingfamilie, sein Sortiment fair gehandelter Waren und Geschenkartikel. Zusätzlich hat auch die Bücherei geöffnet. Wer einen Adventskranz schon vorab bestellen oder einen alten gerne wieder aufgearbeitet haben möchte, kann bereits am Freitag (19. November) von 15 bis 18 Uhr in der Oase mit seinen Ideen vorstellig werden.

7000 Euro seien beim Lepra-Basar vor zwei Jahren zusammengekommen, erzählt Margret Hasken. Selbstredend sei das erklärte Ziel, durch gemeinsame Arbeit Geld zu generieren. „Aber schon dem Gründer unserer DAHW-Gruppe, Siegfried Wolf, war es ebenso wichtig, dass wir als Gemeinschaft eine schöne Veranstaltung ausrichten.“

Geöffnet ist der Leprabasar am Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 18 Uhr.

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