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Jakobs-Kreuzkraut im Naturschutzgebiet

Bei starkem Befall hilft nur Chemie

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Das giftige Jakobs-Kreuzkraut wird in Naturschutzgebieten immer mehr zum Problem. Vor allem wenn Weiden dort landwirtschaftlich genutzt werden, muss es entfernt werden. Für Tiere kann diese heimische Pflanze im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben.

Von Marion Fenner

Das giftige Jakobs-Kreuzkraut wird auf landwirtschaftlichen Flächen zunehmend ein Problem. Foto: IMAGO / Gottfried Czepluch

„Nicht alles, was auf Wiesen und an Wegesrändern gelb blüht, ist Jakobs-Kreuzkraut“, sagt Dr. Peter Schwartze, fachlicher Leiter der Biologischen Station Kreis Steinfurt. „Doch wenn auf Wiesen, die landwirtschaftlich genutzt werden, Jakobs-Kreuzkraut wächst, muss es entfernt werden“, stellt er klar. Denn diese Pflanze, die auch Jakobs-Greiskraut genannt wird, sei für viele Weidetiere extrem giftig. Als Heu dürfe sie ebenfalls nicht verfüttert werden.

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