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Weihnachtsmarkt auf dem Sendplatz

Budenzauber den gesamten Advent über

Metelen

Gleich an allen vier Adventswochenenden – immer von Freitag bis Sonntag – lädt der Weihnachtsmarkt auf dem Sendplatz Besucher aus dem Ort und der Umgebung ein. Drei Organisatoren haben sich auch finanziell engagiert, um das Event auf die Beine zu stellen.

Von Dieter Huge sive Huwe

Auf dem Sendplatz vor dem Alten Amtshaus (unser Bild) und dem Rathaus findet an allen vier Adventswochenenden der Weihnachtsmarkt statt. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Sie blicken direkt auf den Ort des Geschehens und das voller Vorfreude: Egon Tillack und Franz Bock sitzen an diesem Vormittag am Panorama-Tisch des Marktgrills und schauen auf den Sendplatz. Der perfekte Ort, um den „1. historischen Weihnachtsmarkt“ im Ort vorzustellen. Denn gleich gegenüber, auf dem Platz vor dem Rathaus, beginnt am 26. November – passend zum ersten Advent – der vorweihnachtliche Budenzauber.

Zwölf Marktstände, ergänzt durch ein Kinderkarussell und einen Mandelstand, werden an vier Wochenenden jeweils von Freitag bis Sonntag geöffnet sein. Und die beiden Metelener sind gemeinsam mit Mitorganisator Jörg Bitting felsenfest davon überzeugt, dass der Markt ein Erfolg wird. So sehr, dass sie auch in finanzielle Vorleistung gegangen sind, nagelneue Verkaufsbuden gekauft haben, die für ein einheitliches Bild des Weihnachtsmarktes sorgen sollen.

„Die werden natürlich nach dem Aufstellen weihnachtlich geschmückt“, hat sich Franz Bock auch schon Gedanken um die Details gemacht. Ihm und Egon Tillack ist es ganz wichtig, dass auf der Fläche vor dem Alten Amtshaus und dem Rathaus bis hin zum Bürgerhaus-Durchgang Adventsstimmung aufkommt. Dafür sorgen nicht nur die Deko, nicht nur Tannen, die zwischen, um und vor den Buden aufgestellt werden, sondern auch beleuchtete Sterne in Kometenform. Hier ist der Marketingverein mit im Boot, die Volksbank, die die Beleuchtung mit 2500 Euro unterstützt, und auch Westnetz. Deren Techniker sorgen dafür, dass an den Laternenmasten die notwendigen Stromanschlüsse gelegt werden.

Kunsthandwerk, Geschenke, Holzspielwaren – das alles wird in den zwölf Hütten angeboten und zwar mit wechselnden Akteuren. Nur drei Anbieter, so erläuterte Egon Tillack, werden an allen vier Adventswochenenden ihre Waren feilbieten. In den meisten Buden wechseln die Marktbeschicker. Unter ihnen sind auch Akteure aus dem Ort, etwa der Montagstreff oder Christian Wellmann, der seine Spezialitäten aus der eigenen Hühnerhaltung präsentiert.

Daneben gibt es auch Exotisches zu entdecken, etwa am „Esoterikstand“. Franz Bock erklärt, dass der Weihnachtsmarkt eigene Akzente setzen will: „Wir wollen etwas anderes bieten, als beim Fettmarkt.“

Vor den adventlichen Budenzauber haben die Behörden allerdings auch Rahmenbedingungen gesetzt – gerade mit Blick auf Corona. „Wir werden das Gelände einzäunen und es wird einen Eingang geben“, erläutert Egon Tillack. Ein Eintritt werde nicht erhoben, wohl aber die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert.

An zwei Sonntagen gibt es Livemusik mit dem Blasorchester und dem Spielmannszug, blickt Tillack auf das Rahmenprogramm. Dazu gehöre auch der große Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, der bereits vor dem Start des Weihnachtsmarkte aufgestellt und geschmückt werde. Er bietet, neben den Lichtern und Dekorationen, einen besonderen Blickfang auf dem Marktgelände. Die Haltestelle des Bürgerbusses werde während der Advents verlegt werden müssen, kündigt Egon Tillack an.

Damit der Markt auch für Gruppen attraktiv ist, die nach Feierabend vorweihnachtliche Stimmung bei eine Tasse Glühwein oder Punsch erleben möchten, gehen die Öffnungszeiten bis in den Abend hinein. Sie sind an allen vier Adventswochenenden freitags von 16 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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