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Mutter und Tochter spenden Haare

Dankeschön und Symbol der Hoffnung

Metelen

Krebskranken Kindern zu helfen war die Motivation für die zwölfjährige Elisa-Maria Diesen, ihr langes Haar zu verkaufen. Gemeinsam mit ihrer Mutter Gu­drun beteiligte sie sich an der Aktion einer Zweithaar-Manufaktur. Hintergrund ist, dass die junge Metelenerin selber als Kind an einer akuten Leukämie erkrankte und über eine lange Zeit in der Uniklinik Münster mit fordernden Therapien behandelt wurde.

Von Irmgard Tappe

Erinnerungen an die eigene Krebstherapie hat Elisa-Maria Diesen aufbewahrt: ein Treckerfoto für den Vater und ihre Mut-Perlenkette. Auch als ein Zeichen des Dankes verkauften sie und ihre Mutter Gudrun ihr langes Haar. Der Erlös unterstützt krebserkrankte Kinder. Foto: Irmgard Tappe

„Eigentlich gefiel ich mir mit langem Haar besser. Jetzt habe ich das Gefühl, es fehlt etwas“, sagt Elisa-Maria Diesen und zupft an ihrer neuen Kurzhaarfrisur. Bis vor einigen Wochen war das Haar noch deutlich über Schulterlang. Ihre Zöpfe hat die Zwölfjährige an die Zweithaarmanufaktur Rieswick in Veelen-Ramsdorf gespendet um von dem Erlös Projekte für krebskranke Kinder zu unterstützen.

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